Februar 5, 2007...11:05 Uhr nachmittags

DLL und Susanna Mewe bei wortpong, FSK 93.0 oder 101.4 im Kabel

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Mittwoch, 07.02.2007, 17-19 Uhr

DLL (altehrwürdig)

Wenn man sich mit Literatur beschäftigt stolpert man früher oder später über das DLL. DLL steht für das Deutsche Literatur Institut Leipzig (http://www.uni-leipzig.de/dll/). Gegründet 1955 als „Johannes R. Becher-Institut“, hat das DLL die DDR überlebt, auch weil sich ehemalige Autoren, wie Ralph Giordano, und Studenten, 1990 für die Weiterführung des Unterrichts am Institut einsetzten. 1995 wurde dann aus dem „Johannes R. Becher-Institut“ das DLL. Der Erfolg ist beeindruckend. Überall trifft man heute die Abgänger des DLLs. Sie lesen bei den Tagen der deutschsprachigen Literatur zum Bachmannpreis in Klagenfurt, sie sind auf der Liste zum Deutschen Buchpreis und in den Listen der Neuveröffentlichungen findet sich auch fast sicher ein Autor, der an diesem Institut das Schreiben gelernt oder vertieft hat. Es ist also höchste Zeit mehr über dieses Institut und die Autoren, die es besuchen, zu erfahren. Kann man überhaupt Romane schreiben lernen? Wie wird man zum Schriftsteller oder ist man es nicht schon vorher? Wie kommt man da überhaupt hin? Wie sind dort die Parties? Warten aufdringliche Verlagsvertreter nervös in der Aula? Alles Fragen, die dringend auf Beantwortung warten, deshalb habe ich mir zusammen mit Annette Riestenpatt in diesem Monat Susanna Mewe, eine Absolventin des DLL, zu Wortpong eingeladen. Sie wird uns erzählen, was am Deutschen Literatur Institut in Leipzig gelehrt wird, wie ein Public Viewing während des Bachmannpreises aussieht und wie man überhaupt vom Autorsein leben kann.

Also wortpong hören am 07.02.2007 um 17-19 Uhr auf FSK 93.0 oder 101.4 MHz.

Auch am DLL waren Mareike Krügel (KSL14 und KSL30), Jan Christophersen (KSL24), Janna Steenfatt (KSL27).

Sven Heine

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