Februar 20, 2008

Baderanstalt - “Unter Eis”

Auch ohne die redereihamburg e.V. geschehen in der Baderanstalt Dinge, die sehr erwähnenswert sind. Am Samstag vor KAFFEE.SATZ.LESEN wird beispielsweise in der Baderanstalt Theater gespielt.

SAMSTAG, 23. FEBRUAR | 2008 | 20.00 UHR | EINTRITT 12,- “UNTER EIS” - THEATERSTÜCK VON FALK RICHTER

 Paul Niemand ist Berater in der Unternehmensbranche. Täglich schreibt er Konzepte zur Leistungsoptimierung von Betrieben, die zum Teil massenhaft Entlassungen nach sich ziehen. Aber eines Tages ist damit Schluss: Paul Niemand ist im Alter von Mitte vierzig restlos ausgebrannt. Seine Leistungen bewerten die Kollegen mit 45 Prozent.
Der Hamburger Autor Falk Richter führt mit seinem Stück vor Augen, wie unerbittlich sich der Neo-Liberalismus auf die Gesellschaft auswirkt. Wir bewegen uns unbewusst nicht nur auf sehr dünnem, sondern irgendwann vielleicht auch nur noch unter dem Eis.

Mit Gertrud Kohl, Georg Mitterstieler, Johannes Schmidt
Regie: Ensemble / Jörg Wesemüller.

Februar 19, 2008

KAFFEE.SATZ.LESEN 47 - Menschen an sich

Das Musiker-Duo klotz+dabeler ist namensgebend für die Februar-Ausgabe von KAFFEE.SATZ.LESEN. Gemeinsam haben Sie einen Roman geschrieben (Aus dem Leben des Manuel Zorn) und im vergangenen Jahr das spannendste deutschsprachige Popalbum der letzten Zeit aufgenommen: Menschen an sich ist poetisch, klar, klug, erwachsen und wunderschön. In der Baderanstalt stellen sie das Album vor. Von der Endlichkeit des Menschen an sich erzählt lakonisch-brillant die Berliner Autorin und Bloggerin Madame Modeste, ihr Text Der Unfall ist Teil eines Kurzgeschichtenzyklus, der sich mit Tötungen beschäftigt. Aus Hamburg kommt der vielfach preisgekrönte Schrifsteller Stefan Beuse (Meeres Stille, Die Nacht der Könige), und liest aus seinem aktuellen Romanmanuskript Alles was du siehst. In der Reihe Übersetzer geben Einblick stellt diesmal die Hamburger Übersetzerin Isabel Bogdan ihre Übersetzung von Tamar Yellins Familienchronik Das Vermächtnis des Shalom Shepher vor. Für den Roman erhielt die Autorin den Sami-Rohr-Preis, den höchstdotierten jüdischen Literaturpreis der Welt, Isabel Bogdan wurde mit dem Hamburger Förderpreis für literarische Übersetzungen 2006 ausgezeichnet. Sven Heine, Mitbegründer und Organisator von KAFFEE.SATZ.LESEN, ist nach langer Zeit wieder mal als Autor zu Gast. Er liest neue Kurzgeschichten.

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Informationen zu den Gästen im Januar:

klotz+dabeler

Literarischer Pop, Chanson und Glamrock, LoFi-Beats und Salonmusik. Almut Klotz (Ex-Lassie Singers und Popchor Berlin) und Rev. Christian Dabeler (Zusammenarbeit u.a. mit Rocko Schamoni, Robert Forster/Go-Betweens und Universal Gonzalez) sind klotz+dabeler. Sie trennen auf Ihrem Album “Menschen an sich” (ZickZack) nicht strikt zwischen LoFi und Glam-Pop, zwischen einfachen Casiobeats und ausufernden Gitarren, sondern verbinden Kontraste zu stimmigen Arrangements. Musik und Text sind dabei genau aufeinander abgestimmt, die Sprache ist bilderreich, aber nie überladen. (MB)

http://www.myspace.com/klotzdabeler

Madame Modeste

Modeste ist ungefähr dreißig und lebt seit sieben Jahren in Berlin. Unter http://modeste.twoday.net schreibt sie Geschichten über sich und andere Leute. Ab und zu drucken Zeitschriften ihre Texte. Auf sie gehen die unlustigsten Texte des “EXOT - Zeitschrift für komische Literatur” zurück. Ihr Versuch, im von Christian Kracht herausgegebenen FREUND eine Renaissance des Expressionisten Walter Hasenclever einzuläuten, darf als auf voller Linie gescheitert betrachtet werden. Ihr Text “Der Unfall” ist Teil eines Kurzgeschichtenzyklus, der sich mit Tötungen beschäftigt.

http://modeste.twoday.net/

Stefan Beuse

*1967 in Münster, lebt als freier Autor in Hamburg. Zu seinen Veröffentlichungen gehören die Romane “Meeres Stille” und “Die Nacht der Könige”. U.a. gewann er den Preis des Landes Kärnten beim Klagenfurter Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb, 1998 und 2006 einen Literaturförderpreis der Freien und Hansestadt Hamburg sowie den Magnolia-Award in Shanghai für das beste Drehbuch 2006 (Verfilmung des Romans Kometen).
Er liest aus seinem aktuellen Romanmanuskript “Alles was du siehst”.

Isabel Bogdan

*1968 in Köln, studierte Anglistik und Japanologie in Heidelberg und Tokyo und lebt als freie Übersetzerin und Lektorin in Hamburg. Sie übersetzt unter anderem Conway Lloyd Morgan, Andrew Taylor und Tamar Yellin, deren Familienchronik “Das Vermächtnis des Shalom Shepher” (Goldmann) sie bei Kaffee.Satz.Lesen vorstellen wird. Für den Roman erhielt die Autorin den Sami-Rohr-Preis, den höchstdotierten jüdischen Literaturpreis der Welt, Isabel Bogdan wurde mit dem Hamburger Förderpreis für literarische Übersetzungen 2006 ausgezeichnet.

Sven Heine

*1972, lebt in Hamburg. Er hat die redereihamburg e.V. mitgegründet und organisiert seit 2003 jeden letzten Sonntag im Monat KAFFEE.SATZ.LESEN, den großen Hamburger Sonntagssalon für neue Literatur. Daneben schreibt er Geschichten für das Internet, zu lesen im Hamburg-Blog vom immowelt.de, und Hamburger Literatur-Veranstaltungen. Auftritte unter anderem bei transit, im Macht-Club oder bei Tresengeflüster, sowie bei zahlreichen Poetry Slams, unter anderem im Team Hamburg beim German International Poetry Slam in Frankfurt (2003), Stuttgart (2004) und Leipzig (2005). Im richtigen Leben programmiert er Fernseher und DVD-Player für störungsfreies Home-Entertainment.

Sonntag, 24. Februar 2008,
16:00 Uhr, Baderanstalt, Hammer Steindamm 62
neben S-Bahnhof Hasselbrook
im Hinterhof, 5. Stock.
Einlass 15:00 Uhr
6 EURO.

Februar 17, 2008

Fleischeslust & Gaumenfreuden - ein kulinarisch-literarischer Abend.

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Fleischerei Fährstrasse (1952), Foto: Wassmund 

Fleischeslust & Gaumenfreuden - ein kulinarisch-literarischer Abend.

Freitag 22. Februar, 19:30 Uhr

Alte Fleischerei

Fährstrasse 11

Hamburg Wilhelmsburg

Die Verarbeitung und der Verkauf von Fleisch- und Wurstwaren sicherte in der Fährstraße 11 drei Generationen von Fleischern den Broterwerb und bildete über 50 Jahre den Lebensmittelpunkt für ihre Familien. Jetzt ist Schluss, die Kacheln werden ein letztes Mal auf Hochglanz poliert, eine lange Geschichte geht zu Ende. Die Künstler-Initiative Lädenleuchten übergibt die Räumlichkeiten bis zum 24. Februar der Kunst. Auch Redereihamburg-Gründungsmitglied Stevan Paul ist eingeladen, einen Abend zu gestalten.

Der Hamburger Autor, Foodstylist und Redakteur gibt am Freitag den 22. Februar einen Streifzug durch die fleischlichen Seiten der Literatur. Neben eigenen kulinarischen Texten liest er schmackhafte Erzählungen, geheime Rezepturen und komische Kurzprosa aus der vorwiegend heiteren Koch-Literatur. Zudem wird an diesem Abend der alte Räucherofen ein letztes Mal befeuert und der letzte Besitzer der Fleischerei, Kenan Kaya, läd im Anschluss an die Lesung zur Verkostung. Der Eintritt ist frei.

Februar 3, 2008

transit sagt Tschüss

 

 

 

—- ANFANG Pressemeldung —- 

 

In Hamburg sagt man Tschüss – aber nur, wenn man geht. Und gehen soll man, wenn’s am schönsten ist. Ergo macht TRANSIT seinem Namen Ehre und verabschiedet sich stilvoll mit einer großen Abschiedssause aus der Hamburger Literaturszene. Nach 40 bunten, stark besuchten, literarisch anspruchsvollen und unterhaltsamen Veranstaltungen ist Schluss. Einfach so. 

 

40 unvergessene Abende sind bald Geschichte, dafür sagen wir danke, Cherie. Doch niemand muss traurig sein, das Leben geht weiter. Nicht nur, dass die beiden veranstaltenden Verlage, Minimal Trash Art (10jähriges Jubiläum 2008!) und mairisch Verlag, bereits eifrig an neuen Büchern arbeiten. Nein, vor allem gibt’s ja noch die vielen anderen Veranstaltungsreihen, die Farbe in die literarische Welt bringen. Fünf von ihnen möchten wir exemplarisch Respekt erweisen und haben je einen der Schriftsteller/Veranstalter eingeladen, seinen allerbesten Text vorzutragen und die Vorteile seiner Reihe auf den Punkt zu bringen. Es sind dies: 

 

Michael Weins von u.a. der Schischischo (www.schischischo.de)

Benjamin Maack vom MachtClub (www.macht-ev.de)

Birgit Utz vom Forum Hamburger Autoren (u.a. Jahreslesungen; www.forumlit.de)

Gunter Gerlach vom Literatur Quickie (www.literatur-quickie.de)

Isabel Bogdan von KAFFEE.SATZ.LESEN (www.redereihamburg.de)

Als Spezialgast wird Stefan Boskamp, Mitveranstalter und Minimal Trash Art-Urgestein, noch ein letztes Mal für TRANSIT in den Ring steigen.

 

—- ENDE Pressemeldung —-  

 

Auch wir sind traurig. Aber Reisende soll man nicht aufhalten, auch wenn man heiße Tränen vergießt. Die ganzen schönen Dienstagabende, die wunderbaren Autoren, die wir entdecken durften, all die Biere und Schnäpse und Brausen, die wir tranken und die Worte, die wir verloren. Jetzt ist es vorbei, bleibt nur noch, den Champagner kalt zu stellen, die Abendgarderobe bereit zu legen und zu feiern bis zum bittern Ende. Also adiö mit Ö.Wir sehen uns wieder, keine Frage.  

Januar 21, 2008

KAFFEE.SATZ.LESEN 46 im Januar – Guy Helminger unter Frauen

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KAFFEE.SATZ.LESEN 46 im Januar

Guy Helminger unter Frauen

mit

Guy Helminger | Miriam Mandelkow | Jasmin Ramadan | Xóchil A. Schütz 

Sonntag, 27. Januar 2008,

16:00 Uhr, Baderanstalt, Hammer Steindamm 62neben S-Bahnhof Hasselbrookim Hinterhof, 5. Stock.Einlass 15:00 Uhr

Zum Auftakt ins neue Jahr ist es uns gelungen, den in Köln lebenden Schriftsteller Guy Helminger für einen Auftritt nach Hamburg zu holen. Der vielfach preisgekrönte Autor (u.a. 3sat-Publikumspreis beim Ingeborg-Bachmann-Lesen 2004) wird bei KAFFEE.SATZ.LESEN seinen Roman „Morgen war schon“ (Suhrkamp) vorstellen, eine „Vergangenheitsgeschichte dreier Generationen“, hochkomisch und abgrundtief traurig.

Zuvor lesen drei Hamburgerinnen aus ihren Werken. Xóchil A. Schütz stellt ihren neuen Gedichtband „Flamingo und Gnu“ (Araki Verlag) vor. Die Hamburger Förderpreisträgerin von 2006 Jasmin Ramadan liest eine Erzählung. In der Reihe „Übersetzer geben Einblick“ stellt diesmal die Hamburger Übersetzerin Miriam Mandelkow ihre Übersetzung von Michael Frayns Roman „Gegen Ende des Morgens“ vor (Dörlemann) und berichtet von Herausforderungen und Schwierigkeiten ihrer Arbeit.

Informationen zu den Gästen im Januar:

Guy Helminger

1963 in Luxemburg geboren, lebt und schreibt seit 1985 in Köln. Er studierte Germanistik und Philosophie. 2004 gewann Guy Helminger den 3sat-Preis in Klagenfurt. Er war als Stadtschreiber in Hyderabad, Indien, und im Rahmen des Projektes West-östlicher Diwan im Iran. Sein Roman „Morgen war schon“ erzählt die Geschichte dreier Generationen in Köln, von den 50er Jahren bis zum Jahre 2005. In der ihm eigenen kraftvollen Bildsprache erzählt der gefeierte Suhrkamp-Autor diese Geschichte, hochkomisch und tieftraurig.

http://www.guyhelminger.de/

Miriam Mandelkow,

1963 in Amsterdam geboren, lebt als Lektorin und Übersetzerin in Hamburg und Griechenland. Sie übersetzt unter anderem Martha Gellhorn, Patrick Hamilton, Edward Said, Naomi Alderman und Armistead Maupin und erhielt 2004 den Hamburger Förderpreis für literarische Übersetzungen. Michael Frayns satirischer Roman Gegen Ende des Morgens erzählt vom Niedergang des englischen Zeitungswesens: In einer namenlosen Redaktion in der Londoner Fleet Street produzieren zwei Journalisten Kreuzworträtsel und vermischte Meldungen und träumen dabei von literarischen Weihen und Fernsehruhm. Eines Tages sitzt ein Volontär in ihrem Büro. Er hat eine elektrische Schreibmaschine. Das ist der Anfang vom Ende.

Jasmin Ramadan

Jasmin Ramadan wurde 1974 in Hamburg geboren. Ihre Mutter ist Deutsche, der Vater ist Ägypter. Jasmin Ramadan studierte in Hamburg Germanistik und Philosophie. Seit 2000 ist sie freie Redakteurin beim Norddeutschen Rundfunk. Jasmin Ramadan hat zwei Romane und einige Kurzgeschichten geschrieben. Sie erhielt den Förderpreis für Literatur der Hamburger Kulturbehörde für den Roman  Ein Pinguin auf der Antenne.

Xóchil A. Schütz

wurde 1975 in Mannheim geboren, ist Autorin und Performance-Poetin. Sie hat zahlreiche Preise und Stipendien gewonnen und gehört zu den besten Poetry Slam- und Spoken Word-Künstlerinnen Deutschlands. Ihr neuer Lyrikband „Flamingo und Gnu“ der im Araki Verlag erschienen ist, versammelt ihre Liebesgedichte.

http://www.xochillen.de/ 

www.myspace.com/xochillen

 

Weitere Informationen zur Lesereihe finden Sie im Internet unter:

 http://www.redereihamburg.de/

Januar 17, 2008

WordCamp08 in Hamburg - die Lesung!

WordCamp08 ist eine zweitägige WordPress & Weblog Konferenz für deutschsprachige User und Entwickler in Hamburg am 26./27. Januar 2008.

Wo Blogger zusammenkommen geht es auch immer um Sprache, Erzählen, die Freude am Wort. Im Rahmen der Wordcamp gibt es darum auch am Samstag den 26.01.08 um 18:00 Uhr die Lesung „Hauptsache Geschichten“ im „Stilwerk“.

 WordCamp08 - Hauptsache Geschichten, die Lesung

Vier Blogger lesen, für treue KAFFEE.SATZ.LESEN-Besucher dürfte es ein dreifaches Wiedersehen geben. „Merlix“ ist der Hamburger Maximilian Buddenbohm, er las bei KAFFEE.SATZ.LESEN 33 im Oktober 2006 aus seinen Travemünder Kindheitserinnerungen. „MC Winkel“ die Deutsche Blogger-Legende aus Kiel war schon mehrfach unser Gast, zuletzt bei der Weihnachtslesung 2007. Und „Herr Paulsen“ ist im richtigen Leben Gründungsmitglied der redereihamburg.

Wer sich nur bedingt für WordPress-Skillz und Technik-Tricks interessiert, oder keine Karte mehr für die ausverkaufte WordCamp08 Konferenz bekommen hat, darf sich freuen:

die Lesung ist öffentlich und kostenfrei!

Links zum Thema:

WordCamp08: 

http://www.wordcamp08.de/

Merlix: 

http://www.herzdamengeschichten.de/

Kid37: 

http://kid37.blogger.de/

 MC Winkel:

http://www.whudat.de/

Herr Paulsen 

http://antsinp.antville.org/

 TIPP: für literaturinteressiert Konferenzbesucher, insbesondere die Weitgereisten, bietet sich die Gelegenheit am Sonntag (27.01., 16:00 Uhr), im Anschluss an WordCamp08, auch noch unsere Lesereihe KAFFEE.SATZ.LESEN zu besuchen! Guy Helminger aus Köln ist zu Gast! Infos unter: “http://www.redereihamburg.de/

November 26, 2007

“Menschen an sich”, klotz+dabeler nächsten Mittwoch live im Golden Pudel Klub, HH.

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Die Zusammenarbeit zwischen klotz+dabeler begann als eine literarische. 2005 brachten sie den labyrinthischen Berlin-Thriller „Aus dem Leben des Manuel Zorn“ (Ventil Verlag) heraus und gingen mit diesem ausgiebig auf Tournee; natürlich nicht ohne die Lesungen mit einigen Songs zu garnieren. Im November 2005 gab es z.B. in Hamburg ein einstündiges KAFFEE-SATZ-LESEN-Spezial, dass sich der regulären Lesung anschloss. Die Stücke auf  »Menschen an sich« bauen auf dem Buch auf.   

klotz+dabelerwerden ihr neues Album

“Menschen an sich”

am Mittwoch 28.11. 2007   

um 22:00 Uhr

im Golden Pudel Klub

vorstellen. 

Genaueres erzählt Ihnen jetzt mal Martin Büsser von den zickzackagenten:

“Literarischer Pop, Chanson und Glamrock, LoFi-Beats und Salonmusik – Almut Klotz (Ex-Lassie Singers und Popchor Berlin) und Rev. Christian Dabeler (Zusammenarbeit u.a. mit Rocko Schamoni, Robert Forster/Go-Betweens und Universal Gonzalez) vereinen Gegensätze und beschreiten damit neues Terrain. »Keine Zeit zu bleiben« heißt es in einem der schönsten Ohrwürmer des ersten gemeinsamen Albums: Ständige Bewegung und Lust nach Neuem sorgte für ein Werk voller Reibungen, die sich dennoch wie aus einem Guss anhört.

Neben der Musik haben sich klotz+dabeler bereits als Autorenduo einen Namen gemacht. 2005 erschien ihr gemeinsamer Roman »Aus dem Leben des Manuel Zorn« (Ventil Verlag), eine labyrinthische Jagd durch das apokalyptisch anmutende Berlin der nahen Zukunft. Die Stücke auf »Menschen an sich« bauen auf dieser Zusammenarbeit auf. Bei den Texten handelt es sich nicht um konventionelle Songs, sondern um literarische Miniaturen, eingebettet in abgerundeten, stilsicheren Pop.

Die Geschichten treten ganze Assoziationsketten los, werfen eine Unmenge von Fragen auf und funktionieren wie gute Literatur, die Atmosphäre erzeugt, aber endgültige Antworten verweigert. – Wer ist dieser geheimnisvolle Irre, der auf »Bitte bleiben« seinen Monolog herunterspult? Was ist das für ein Ambiente in »Personal«? Befinden wir uns in einem abgewirtschafteten Hotel, einem Herrschaftshaus, einem Schloss oder einfach nur in einem Szene-Club, dessen große Tage längst gezählt sind?

Uneindeutigkeit erzeugt ein ständiges Knistern, das auch von der Musik aufgegriffen wird. Denn klotz+dabeler trennen nicht strikt zwischen LoFi und Glam-Pop, zwischen einfachen Casiobeats und ausufernden Gitarren, sondern verbinden Kontraste zu stimmigen Arrangements. Text und Musik sind dabei genau aufeinander abgestimmt. Natürlich schimmert die facettenreiche musikalische Geschichte der beiden immer wieder durch, doch »Menschen an sich« beschreitet neue Wege – weg von »Popliteratur« und hin zu Pop als Literatur!”

http://www.myspace.com/klotzdabeler

http://www.zickzack3000.de

November 25, 2007

Und das so kurz vor Weihnachten! Die zweite KAFFEE.SATZ.LESEN-Anthologie ist demnächst vergriffen.

Gestern eine doch sehr überraschende Nachricht vom Verlag bekommen: es wäre ja nun bald Weihnachten und sie hätten noch exakt 35 Exemplare unsere Anthologie auf Lager, danach ist ausverkauft. Ob wir noch jemanden benachrichtigen wollen, bevor alle Bücher weg sind. Ja. Wollen wir. Und zwar Sie, werte Blogleser. Legen Sie Ihren Liebsten doch mal 60 Autorinnen und Autoren unter den Weihnachtsbaum:

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Die redereihamburg veranstaltet seit 2003 eine außergewöhnliche Lesereihe: KAFFEE.SATZ.LESEN, den großen Hamburger Sonntagssalon für neue Literatur. Eine Entdeckungsreise durch die deutschsprachige Gegenwartsliteratur an der Schnittstelle zwischen kluger Unterhaltung und unterhaltsamem Anspruch. Immer am letzten Sonntag eines Monats lesen literarische Nachwuchstalente zusammen mit namhaften Autoren und preisgekrönten Schriftstellern aus dem In- und Ausland. Erzähler, Dichter, Slam-Poeten und Lyriker präsentieren ihre aktuellen Texte und stellen neue Bücher vor. Im Hamburger mairisch Verlag erschienen zwei Anthologien zur Lesereihe, der erste Band ist bereits vergriffen, vom zweiten Band liegen nur noch wenige Exemplare vor.

DIE ANTHOLOGIE: KAFFEE.SATZ.LESEN 13 - 31
Der Hamburger Sonntagssalon für neue Literatur.
19 Nachmittage | 60 Autoren | 67 Erzählungen
[mairisch 15] - 2006 

368 Seiten / 15,90 €
ISBN 978-3-938539-05-7


Die Anthologie bekommen Sie im Buchhandel.Oder sie bestellen direkt, beim mairisch Verlag:

mairischVerlag

Innerhalb Deutschlands keine weiteren Kosten für Porto und Versand!

Das Buch erhalten Sie außerdem auch live bei KAFFEE.SATZ.LESEN, mit einem Lächeln und einer formschönen Tragetasche über den Büchertisch gereicht. Und zwar am:

Sonntag, 25.November 2007

sowie am

Sonntag, 16. Dezember 2007

jeweils um 16:00 Uhr
in der BaderanstaltHammer Steindamm 62
neben S-Bahnhof Hasselbrook
im Hinterhof, 5. Stock.
Einlass 15:00 U

November 24, 2007

Lettra - Deutschlands erster Literatur-Fernsehsender geht heute auf Sendung. Leider erstmal nur im Bezahlfernsehen.

logo_lettra.gifLettra, der erste Fernsehsender rund um das Themen Bücher & Lesen, geht heute auf Sendung (24.November 2007). Digital, rund um die Uhr, im Abonnement und demnächst auch im Web und mit eigener Community. Produziert wird in Hamburg und Berlin.Ein „kompetentes und abwechslungsreiches Programm“ verspricht lettra auf seiner Homepage, „Orientierung und Service im Dschungel der Neuerscheinungen. Dazu gehören Autorenportraits, Interviews und die Vorstellung von Lieblingsbüchern genauso wie die Präsentation von Literaturverfilmungen, Hintergrundberichte oder unsere Literaturcharts.“Lettra gibt es via Satellit erstmal nur im Pay-TV Angebot von Premiere Star und arenaSat und im Kabel als Pay-TV Angebot von Unity Media.Bis Montag, 26.November um 19:00 Uhr läuft zunächst eine Sendungsschleife (mit „lettra!-die Show“, einer Reportage über Walter Kempowski und einem Filmdrama mit Sarah Biasini („Julie-Agentin des Königs“), erst dann startet das reguläre Programm. Alle geplanten Sendungen werden auf der Internetseite kurz vorgestellt.http://www.lettra.de

November 19, 2007

KAFFEE.SATZ.LESEN 44 im November - „Sex ist eigentlich nicht so mein Ding“

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Acht Autoren
über die vermutlich letzte sexuelle Revolution
beim ersten literarischen Public Viewing in Hamburg

Unkontrollierte Körperbewegungen und -flüssigkeiten, undurchdachte Äußerungen, entgleiste Mimik, Flecken. Sagen wir doch, wie es ist: Sex ist eine unschöne, unwürdige und gemeinhin überbewertete Aktivität. Das finden zumindest 31 Schriftsteller, die in der Anthologie „Sex ist eigentlich nicht so mein Ding“ (Eichborn Verlag) eindeutig Stellung beziehen. Das Buch zur vermutlich letzten sexuellen Revolution kommt aus Hamburg, und bei KAFFEE.SATZ.LESEN erklären acht Hamburger Autorinnen und Autoren, warum Sex eigentlich nicht so Ihr Ding ist.
Sex sells ja bekanntlich, die Veranstalter haben aber vorgesorgt und bieten ab sofort Hamburgs einziges literarisches Public Viewing an. Ist im Saal der Baderanstalt kein Platz mehr, wird die Lesung live auf eine Großbildleinwand in der neuen „Nichtschwimmerlounge“ ein Stockwerk tiefer übertragen.

mit

Sven Amtsberg | Verena Carl | Dierk Hagedorn |

Hartmut Pospiech | Alexander Posch| Gordon Roesnik|

Xóchil A. Schütz | Michael Weins

Sonntag, 25. November 2007,
16:00 Uhr, Baderanstalt, Hammer Steindamm 62
neben S-Bahnhof Hasselbrook
im Hinterhof, 5. Stock.
Einlass 15:00 Uhr

Informationen zu den Gästen im November:

„Sex ist eigentlich nicht so mein Ding“ – Das Buch

Herausgegeben von Friederike Moldenhauer & Tina Uebel
Eichborn-Verlag

Aus der Anthologie lesen:

Sven Amtsberg
ist autor. texter. moderator. veranstalter. und hat genau einen preis gewonnen. den hamburger förderpreis für literatur 2001. und zwei Bücher geschrieben. das mädchenbuch , rowohlt-verlag 2003. und noch ein anderes. so sieht das aus.

Verena Carl
veröffentlicht seit 1997 neben journalistischen auch literarische Texte, u. a. in Zeitschriften (»Edit - Papier für neue Texte«, »STINT«, »entwuerfe«) und Anthologien (z.B. »Macht - Organisierte Literatur«, Rotbuch Verlag; Hamburger Ziegel 2001/2002). 2001 erschien ihr erster Roman »Lady Liberty« bei dtv, 2003 »Eine Nacht zu viel« im Marion von Schröder-Verlag. 2004 hat Verena Carl gemeinsam mit Tanja Dückers im Aufbau-Verlag die Anthologie »Stadt, Land, Krieg« herausgegeben, die sich mit der Wahrnehmung der Nazizeit aus Sicht der jüngeren Generation befasst. Im Februar 2008 erscheint bei Eichborn Frankfurt ihr neuer Roman »Irgendwie, irgendwann«.

http://www.verenacarl.de/

Dierk Hagedorn
geboren im Juni 1966 in Hamburg; im Jahre 1993 Mitbegründer des kleinen und ambitionierten Verlages Edition 406. Mitbegründer der Künstlergruppe Absynnd. Im Sommer 1997 auf Einladung der Freien und Hansestadt Hamburg Teilnahme an einer literarischen Expedition nach Chicago. Im Mai 1998 Teilnahme an der ArtGenda in Stockholm mit einer literarischen Revue. 2000 Mitbegründer von Macht e.V. Dierk Hagedorn arbeitet als Illustrator und Autor.

http://www.dierkhagedorn.de/

Hartmut Pospiech
Autor und Literaturaktivist in der Hamburger Clubliteraturszene, Mitveranstalter und MC des Poetry Slams „Hamburg ist Slamburg“ seit 1999. Mitglied der Literaturvereinigung MACHT e.V., Mitveranstalter der Lesereihe Machtclub im Malersaal des Deutschen Schauspielhauses (www.macht-ev.de), Geschäftsführer des Writers’ Room Hamburg (www.writersroom.de), Drehbuchlektor für NDR und Warner Brothers. Literarisches Stipendium des Danish Literature Council in Kopenhagen. Zahlreiche Veröffentlichungen.

Alexander Posch
geboren 1968, hat drei Kinder und lebt in Hamburg-Rahlstedt. Posch gehört zu den Initiatoren der Literaturinstitution Machtclub und ist Veranstalter verschiedenster Literaturevents, u. a. am Deutschen Schauspielhaus (Di GiGi Beach) und im Literaturhaus Hamburg (Schischischo). Einzelveröffentlichung: schlucker 2000, 33 köpfe aus hamburgs literarischer clubkultur, mit 33 zeichnungen von dierk hagedorn, schwamm-verlag, 1999.

Gordon Roesnik
geboren 1973, aufgewachsen im Rheinland, seit langem in Hamburg als Autor und MACHTclub-Veranstalter aktiv. S. ist eigentlich total sein Ding, aber psst.

Xóchil A. Schütz
geboren 1975, Autorin und Performance-Poetin, diverse Preise und Stipendien.

http://www.myspace.com/xochillen>

Michael Weins
geboren 1971 in Köln, Autor von Romanen und Kurzgeschichten, wohnt seit 1974 in Hamburg. Gründete folgenschwer 1996 mit Alexander Posch den Literaturclub LAOLAclub! (bands & literatur). 1998/99 Mitinitiator und Protagonist der Liv Ullmann Show. Gründungsmitglied von MACHT e. V. (www.macht-ev.de). 2000 und 2005 Preisträger des Hamburger Literaturförderpreises. Erzählbände: Feucht (Schwamm-Verlag, 2001) und Krill (Mairisch Verlag, 2007); Roman: Goldener Reiter (Rowohlt, 2002).

http://www.michaelweins.de/

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