Monatsarchiv: Dezember 2006

mairisch Verlag bei wortpong, FSK 93.0 oder 101.4 im Kabel

Mittwoch, 03.01.2007, 17 – 19 Uhr

mairisch logo

1999 haben die Schulfreunde Daniel Beskos, Peter Reichenbach und Blanka Stolz im hessischen Rodgau, ihrer Heimatstadt, den mairisch Verlag gegründet.

mairisch mairisch mairisch

2006, sieben Jahre später, haben sie ihr Büro in Hamburg eröffnet und gestalten die Hamburger Literaturszene maßgeblich mit. Der mairisch Verlag glänzt mit einem der ambitioniertesten Programme der neuen, deutschen Kleinverlage. Am 03.01.2007 erzählen Peter Reichenbach und Daniel Beskos bei wortpong im FSK über die Verlagsarbeit, über die neue deutsche Kleinverlagsszene und natürlich über ihre Neuerscheinungen im Jahr 2007. Wir spielen Hörspiele und Peter Reichenbach und Daniel Beskos haben ihre Lieblingsmusik dabei. Spannend wird’s.

Links:
LIVESTREAM FSK (Der Livestream wird im ogg-vorbis-format gesendet und kann mit VLC ( http://videolan.org ), winamp und verschiedenen anderen Playern abgespielt werden.)

Artikel über den mairisch Verlag

mairisch Verlag

Sven Heine

Advertisements

2 Kommentare

Eingeordnet unter Neuigkeiten

TRANSIT #32 – „Heute Hui“ – 02.01.2007 – Hamburg.

Wer nach den Weihnachts- und Sylvesterfeierlichkeiten die Literaturveranstaltungen vermisst hat und wer schon wieder kann, der sollte diese Veranstaltung nicht verpassen:

Die wohl erste Literaturveranstaltung im neuen Jahr! – Ihr seid herzlich eingeladen.

transit 32

Es lesen:

Jasmin Ramadan
(*1974) ist Hamburgerin und hat im November erst den Förderpreis für Literatur der Kulturbehörde Hamburg bekommen. Wenn das kein Auftrieb für den zweiten Roman „Ein Pinguin auf der Antenne“ (in Arbeit) bedeutet!

Linn Schmidt
(*1979) liebt Jane Austen, Tee-Parties mit Gin Tonic und Jarvis Cocker. Arbeitet als freie Journalistin und ihre Geschichten handeln von verwirrten (meist in komplizierten Liebesangelegenheiten verwickelten) jungen Menschen.

Günter Merlau
(*1967) betreibt seit 2005 als Autor und Produzent das Label „LAUSCH – Phantastische Hörspiele“. Eine Serie widmet sich dem Killer Caine …

Ina Bruchlos
(*1966) lebt seit 1998 als freischaffende Künstlerin (Malerei und Literatur) in Hamburg. Zuletzt erschien ihr Kurzgeschichtenband „Mittwochskartoffeln“ (Nachttischbuch-Verlag).

Musik vom DJ-Phantom Robis/Pierre

DATUM: Dienstag, 2. Januar 2007
Einlass: 20.30 Uhr, Beginn 21 Uhr; Eintritt 5,- Euro
Ort: „Kulturhaus III&70“, Schulterblatt 73, Hamburg
Moderation: Daniel Beskos
Präsentiert von Minimal Trash Art und dem mairisch Verlag.

Alle Infos zur Lesereihe unter www.transit-fuer-alle.de

Ein Kommentar

Eingeordnet unter Neuigkeiten

Zwischen den Jahren: Casjen Ohnesorge im „Komet“ & Wirbel um „Icke & Er“ – erste Spur führt in die Hamburger Literaturszene.

casjen.jpg

Ist ja nix los zwischen den Jahren. Doch, heute erreichte uns noch die erfreuliche Meldung, dass am 30.12.2006 Casjen Ohnesorge, im Hamburg „Komet“, das Lesungsjahr beschließt. Casjen Ohnesorge begeisterte das KAFFEE.SATZ.LESEN Publikum im November (KSL 34) mit seiner, höchst dynamisch vorgetragenen Dichtkunst, der Mann brennt auf der Bühne! Wahrscheinlich gibt es auch deshalb nur unscharfe Fotos von ihm (siehe oben). Ganz unverwackelt ansehen:

Dichterlesung
30.12.2006 um 21.30 Uhr
im Keller des Komet, Erichstraße 11

Dichter is, who Dichtung does!
Als Stargast:
Der Tanzbär von der tropischen Insel, das alaskanische Riesenbaby
Gabriel Knight Asper (großartiger Moderner Klassiker aus den Staaten,
zwischen angry young man und schwebender Road-Alltagslyrik)
Sonst im Programm:
die hingerissene Bea,
der unverwechselte Patrick Klebba
und Casjen Ohnesorge!

Der Keller des Kometen ist ansonsten die Heimat der fabelhaften Hamburger Lesereihe „Rodyssee“ (jeden dritten Donnerstag im Monat). Initiatoren sind die Herren Nico Spindler, der schon bei KAFFEE.SATZ.LESEN 9 im März 2004 seinen schönen Gedichtband „triumphe und ruinen“ vorstellte, sowie sein Kollege und Mitveranstalter Daniel Schoeps. Und damit wären wir elegant bei der schönsten Winterloch-Geschichte der Saison angelangt: die Herren stehen nämlich unter Verdacht!

Angefangen hatte alles mit folgendem Video, das Anfang November im Netz auftauchte. Zwei Berliner Rap-Spacken Namens „Icke &Er“ finden vor Berliner Plattenbauten das Leben „Rischtisch geil!“.

1524605570_m.jpg

Video bei YouTube ansehen

„Richtig Geil“ wurde im Netz ein Riesenerfolg, mittlerweile haben Icke & Er beim Label der Fantastischen 4, „Four Music“, unterzeichnet. Jetzt stellte sich aber heraus, dass die Video-Plattenbauten in Hamburg stehen und zudem der Mercedes im Video ein Hamburger Kennzeichen hat. Auch „stimme“ einfach der Berliner Slang nicht, besagen zahlreiche Nörgeleien aus der Berliner Bevölkerung. Aus der „Hamburger Szene“, so der „Berliner Kurier“ in seiner heutigen Onlineausgabe, kam dann der heiße Tipp, Spindler und Schoeps hätten den Spaß eingespielt. Zwei waschechte Hamburger. Die beiden dementierten sofort, wir kennen zumindest den Kollegen Spindler gut und erkennen ihn auf dem Video, ganz ehrlich, nicht wieder!

Die „Hamburger Morgenpost“ hat heute 300 Euro Belohnung für den entscheidenden Hinweis ausgelobt. Wir haben keine 300 Euro zu vergeben, freuen uns aber ebenfalls über sachdienliche Hinweise. Damit wir endlich wieder gut schlafen, oder wahlweise den Herren Spindler und Schoeps zu dieser brillanten Marketingstrategie und dem Plattenvertrag ganz herzlich gratulieren könne. Weiß jemand mehr? Wir bleiben dran!

Was Icke&Er selbst vom Wirbel halten: Icke&Er

4 Kommentare

Eingeordnet unter Neuigkeiten

So sicher wie Weihnachten selbst: das KAFFEE.SATZ.LESEN-Weihnachtsspezial (Sonntag, 17.Dezember 2006)

flyer.jpg

Auch in diesem Jahr laden wir wieder zum mittlerweile legendären KAFFEE.SATZ.LESEN-Weihnachts-Spezial. Zehn Autoren der vergangenen KAFFEE.SATZ.LESEN-Saison haben exklusiv für die Weihnachtsausgabe der Lesereihe einen jeweils fünfminütigen Text geschrieben. Die Themenvorgabe in diesem Jahr war für alle Autoren:

„LEISE RIESELT…“

und dieses Jahr beschenken uns:

Ina Bruchlos
Maximilian „Merlix“ Buddenbohm
Eric Hegmann
Sven Heine
Almut Klotz
Mek Wito
Andreas Münzner
Xochil A. Schütz
Annette Schwarz
Johanna Wack

Dazu spendieren wir dem Publikum 10 kg Weihnachtsgebäck und 25 Liter feinsten Glühwein. Ein schnelles, spannendes und überraschendes Vorlesevergnügen. Das Weihnachtsspezial gehört zu den beliebtesten Veranstaltung im KAFFEE.SATZ.LESEN-Jahr, frühes Erscheinen wird empfohlen. Einlass ist ab 15:00 Uhr, die Lesung beginnt um 16:00 Uhr.

Sonntag, 17.12.2006
Baderanstalt
Hammer Steindamm 62
neben S-Bahn Hasselbrook
im Hinterhof, 5. Stock
5 Euro

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Neuigkeiten

Gunter Gerlach bei FSK 93.0 oder 101.4 im Kabel

Mittwoch, 6. Dezember 2006, 17.00 – 19.00 Uhr

(Foto: Taja Stapelfeld)
Elektromechaniker sollte Gunter Gerlach (KSL NR. 14, 16 und 27) werden, Fotograf, Maler, Grafiker wollte er werden. Texter und Autor ist er geworden. „Es ist ja überhaupt kein Ziel zu erkennen“, sagte damals ein Vertreter der Hochschule für bildende Künste an der Gerlach Fotografie studierte. „Soll ich davon jetzt auch noch erzählen?“, fragt Gunter Gerlach und spricht gleich weiter. Gerlach hat viel mitzuteilen, nicht nur in seinen Büchern. Am 06.12.2006 wird er davon im Radio erzählen und von vielen anderen Dingen: Warum man schreiben sollte, ob man davon leben kann und woher der Stoff kommt und wie das mit den Lesungen außerhalb der Theater und Literaturhäuser und Buchhandlungen in Hamburg anfing.

Dazu spielen wir unsere Lieblingsmusik, denn ich mache Urlaubsvertretung bei Wortpong. Vielleicht hören wir uns.

Sven Heine

Gunter Gerlach – Ebbe

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Neuigkeiten

Neue Bücher: Tex Rubinowitz „Das staubige Tier – Über Wien und unter Wien“

tex182.jpg
Tex Rubinowitz im September 2005 bei KAFFEE.SATZ.LESEN
Foto: Kerstin Schlitter

Tex Rubinowitz gehört zu den ersten Gästen unserer Lesereihe. Schon bei der dritten Ausgabe von KAFFEE.SATZ.LESEN im September 2003 begeisterte der Wahl-Wiener das hamburger Publikum mit Erkenntnissen über „Die sexuellen Phantasien der Kohlmeisen“, seinem ersten, mittlerweile leider vergriffenen Buch. Zwei Jahre später erzählte er bei KSL 23 von den Vorzügen des Eisschwimmens und dem richtigen Einsatz von Zahnstochern als Grundnahrungsmittel. Wer dabei war, hat diesen grandiosen Nachmittag nicht vergessen.

385439380601_ss500_sclzzzzzzz_v39539300_.jpg

Im Falter Verlag ist jetzt ein neuer Wien-Stadtführer von Tex Rubinowitz erschienen: ‚Das staubige Tier‘ beschreibt in äußerst subjektiver Weise jene Straßen, Plätze und Details Wiens, die kein Reiseführer für erwähnenswert erachtet, auch wenn sie essenzielle Bestandteile des urbanen Lebens sind: interessante Sehenswürdigkeiten wie Hintereingänge, Bushaltestellen, Kaufhäuser von hinten, Kläranlagen und Schrottplätze oder Lokale, die als Verstecke taugen.
Wenn es stimmt, dass neunzig Prozent der Bewohner Wiens ihre Stadt nur zu circa fünf Prozent benutzen, dann entgeht den meisten Wienerinnen und Wienern so einiges. Insbesondere die Seltsamkeiten ihrer Stadt bleiben ihnen verborgen. Zum Glück gibt es Tex Rubinowitz` neues Wien-Buch, in dem über das, was so versäumt wird, nachgelesen werden kann. Immer auf der Suche nach dem ‚gut Kaputten‘, porträtiert der Autor die kleinen urbanen Absonderlichkeiten abseits des Glatten, allzu Schönen und führt damit die Leser quer durch die Stadt: Zum Bild mit der Fliege im Unteren Belvedere, zum einsamsten Museum Wiens – den ‚Neidhart-Fresken‘ in den Tuchlauben, zur ‚Falko-Stiege‘ am Naschmarkt, zu den (teils rätselhaften) Geschäften und Institutionen der Lerchenfelder Straße, zur Albert-Schultz-Eishalle im 22. Bezirk, zum geheimnisvoll verschlossenen Gullygitter im 1. Bezirk, zur Nadel von Klein-Minsk an der U-Bahn-Station Schwedenplatz oder zum ’staubigen Tier‘ im Röhrensystem der unterirdischen Passage zwischen Oper und Karlsplatz.

„Exakt achtzig Jahre nach Bertolt Brechts „Lesebuch für Stadtbewohner“ erscheint nun mit vorliegendem Buch ein würdiger Nachfolger, ein in der Tradition der Psychogeografie stehender, streng subjektiver Stadtführer über Wien. Tex Rubinowitz beschreibt darin all jene Plätze und Orte der Stadt, die allgemein wenig wahr genommen werden, weil sie einfach „nur da“ sind. Er fordert auf, den Stadtplan zu zerknüllen, sich auch mal ein Kaufhaus von hinten anzusehen und im Winter in der Donau schwimmen zu gehen.“ (Klappentext)

Tex Rubinowitz – Das staubige Tier – Über Wien und unter Wien
Falter Verlag, Wien, 2006, 189 Seiten, € 14,50

Umfassende Infos zum Autor: Tex Rubinowitz bei Wikipedia
Falter Verlag: Falter

PS: Natürlich werden wir versuchen, Tex Rubinowitz auch 2007 wieder für KAFFEE.SATZ.LESEN zu gewinnen.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Neuigkeiten

Das brummt: Ein Abend mit Sven Amtsberg

Dienstag 05.12.06 Café Leben, Heimfelder Str. 21, S-Bahn Heimfeld, Beginn: 20.30 Uhr

amtsberg-1klein.jpg
(Foto: Amtsberg)
Sven Amtsberg, der stets charmante, leicht schlecht gelaunte Autor mit den brilliant-bösen Kurzgeschichten und Erzählungen, liest am morgigen Dienstag abendfüllend im Café Leben. Wer Amtsberg kennt, der weiß: besser als Amtsberg lesen ist nur noch Amtsberg lesen hören. Seine wuchtige, sonore Stimme ist berühmt.

Kann man sich auch gleich mal anhören:

Katzenkrätze

ArcheBoah

Sven Amtsberg ist Autor und Texter, und er war schon zweimal zu Gast bei KAFFEE.SATZ.LESEN (KSL 17, Januar 2005 & KSL 26, Dezember 2005). Als Moderator führt er mit Michael Weins und Alexander Posch durch die legendäre Schischischo. Als Veranstalter und Moderator wirkt er beim Machtclub mit. Er gewann den Hamburger Förderpreis für Literatur 2001. Und er hat ein großartiges Buch geschrieben: „Das Mädchenbuch“ erschien 2003 bei Rowohlt. Seine Lesungen machen dem Publikum gute Laune. Die färbt meist nicht auf den Autor selbst ab, dafür sollten wir dankbar sein.

Mehr Infos: Amtsberg.net

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Neuigkeiten