KAFFEE.SATZ.LESEN 38 im März – „Neues aus Berlin, Hamburg, München & Wien“

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Flyerfoto: b-seite

KAFFEE.SATZ.LESEN 38 im März –
„Neues aus Berlin, Hamburg, München & Wien“

mit
Kathrin Passig | Tex Rubinowitz
Sebastian Schnoy | Carsten Klook | Jürgen Albertsen

Sonntag, 25. März 2007,
Baderanstalt, 16:00 Uhr,
Hammer Steindamm 62
neben S-Bahnhof Hasselbrook
im Hinterhof, 5. Stock.
Eintritt 5 Euro.
Einlass 15:00 Uhr

Ein hochkarätig besetztes Programm mit weit gereisten Gästen präsentieren wir zur 38. Ausgabe unserer Lesereihe KAFFEE.SATZ.LESEN. Aus Berlin kommt Kathrin Passig, die 2006 bei den Klagenfurter Tagen der Deutschsprachigen Literatur den Ingeborg-Bachmann-Preis und den Kelag-Publikumspreis gewann. Der Zeichner und Satiriker Tex Rubinowitz lebt in Wien, ist nun schon zum dritten Mal Gast der Lesereihe und stellt seinen neuen, höchst ungewöhnlichen Wien-Reiseführer „Das staubige Tier“ vor. Der preisgekrönte Hamburger Comedian Sebastian Schnoy (Quatsch Comedy Club, 3 SAT) ist mit seinem ersten Roman „Rampenfieber“ zu Gast, und der Hamburger Schriftsteller Carsten Klook liest eine Erzählung aus seinem im Frühjahr 2007 erscheinenden Buch „In- und Auslandsverbindungen“. Ebenfalls mit neuem Buch und aus München reist Jürgen Albertsen an, „Rotes Curry“ heißt sein erster Erzählband.

Kathrin Passig *1970

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(Foto: Johannes Jander)

in Deggendorf geboren, lebt in Berlin und arbeitet als Journalistin für diverse Zeitungen; ihre Kolumnen für die Berliner Zeitung sind in dem Bändchen „Das nächste große Ding“ (Verbrecher-Verlag 2006) erschienen. Sie übersetzte die Memoiren von Bob Dylan und die gesammelten Aussprüche von George W. Bush ins Deutsche. Mit anderen Personen aus dem Umfeld des Fanzines Luke & Trooke und des Internetforums Höfliche Paparazzi gründete sie 2002 die Zentrale Intelligenz Agentur in Berlin, deren Geschäftsführerin sie ist. Nach mehreren Metamorphosen beschäftigt sich die ZIA heute mit der Entwicklung von Kulturformaten. Dem von der ZIA betriebenen Weblog Riesenmaschine an dem Passig sowohl inhaltlich als auch in der Entwicklung der Software maßgeblich beteiligt ist, wurde 2006 der Grimme Online Award verliehen.
Mit ihrem literarischen Debüt, der Erzählung Sie befinden sich hier, die in der Form eines inneren Monologs Not und Verwirrung einer im Schnee erfrierenden Person schildert, gewann Passig 2006 den Ingeborg-Bachmann-Preis und den Kelag-Publikumspreis bei den Klagenfurter Tagen der Deutschsprachigen Literatur.

Bachmannpreis
riesenmaschine.de
zentrale-intelligenz-agentur.de

Tex Rubinowitz *1961

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(Foto: privat)

in Hannover, Misburg, geboren, lebt seit 1984 in Wien, Stadt des Essigs. Zeichnet für verschiedene Zeitungen Witze, schreibt für die Riesenmaschine und schreibt daneben Reisereportagen aus seinen drei Lieblingsländern Finnland, Japan und Chile. Veröffentlichung zahlreicher Bücher, zuletzt des psychogeografischen Stadtführers über das abseitige Wien „Das staubige Tier“ (Falter Verlag, Wien, 2006). Läuft jedes Jahr betrunken einen Marathon, kostümiert als Fliege, in der Weinregion Médoc bei Bordeaux.

riesenmaschine.de

Sebastian Schnoy

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(Foto:Christian Bordes)

Sein Soloprogramm „Die Schnoy Show“ war auf 3 SAT zu sehen. Für Deutsche Welle Fernsehen war er als Reporter unterwegs, beim Quatsch Comedy Club in Hamburg und Berlin ist er gern gesehener Moderator und auch der NDR schmückt sich mit Schnoys komischem Talent. Der mit sechs Kabarett- und Kulturpreisen ausgezeichnete Comedian veröffentlichte im vergangenen Jahr einen Roman mit dem Titel „Rampenfieber“ (Satyr Verlag, Berlin), der vom Kurier aus Österreich sogleich zum „witzigsten Buch des Sommers 2006“ gekürt wurde. „Rampenfieber“ erzählt die Geschichte von Robert, der von der Vorstellung besessen ist, schon bald berühmt zu sein. Das Buch gibt einen tiefen Einblick in das zugige Universum der offenen Bühnen, Kulturzentren, Werbecastings und des weitgehend unbekannten Jobs des Warm-uppers einer täglichen TV-Show.

sebastianschnoy.de

Carsten Klook *1959

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(Foto: privat)

in Hamburg geboren. Sein erster Roman „Korrektor“ (Textem-Verlag, Hamburg 2005) ist eine Art Erweiterung des Films „Rocker“ ins Literarische. Nur etwas experimenteller und psychologischer. Der Cut-Up-Roman spielt in den 60er- und 70er-Jahren in Hamburg-Billstedt und handelt u.a. von Bernd, der meist verprügelt wird und sein Wohl im Hardrock sucht. Für den Roman „Korrektor“ erhielt Klook 1991 einen Förderpreis der Kulturbehörde Hamburg. Das Buch wurde aber erst 14 Jahre später auf den Markt gebracht – nach einer langen Odyssee. Demnächst erscheint ein Band mit Erzählungen im Textem-Verlag. Außerdem veröffentlichte Klook, der auch als Journalist arbeitet, zwei recht expressive Hörstücke-/Musik-CDs mit Prosaminiaturen im Noise-Mantel: „Halbe Portion Jubel“ (2005) und „Talk Slalom“ (2006), beide auf Gruenrekorder.

textem-verlag.de
gruenrekorder.de

Jürgen Albertsen *1971

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(Foto: Kaltmamsell)

in Husum, aufgewachsen ebenda. Er begann im Alter von sechzehn Jahren Horrorgeschichten zu schreiben, in denen viel Blut floss, gab es aber auf, als er nach Flensburg ging, um Informatik zu studieren. Zog nach dem Diplom mit einem Zwischenstopp in Hamburg nach München, wo er seitdem lebt. Erkannte irgendwann, dass Programmieren nicht alles ist, und fing wieder an zu schreiben. Diesmal war der Horror alltäglicher, und Blut floss auch keins mehr. Jürgen Albertsen veröffentlicht Kurzgeschichten in Literaturzeitschriften. 2006 erschien „Rotes Curry“ im Witta-Verlag, ein Band mit zwölf Erzählungen im Rahmen der Reihe „12-Ender“.

juergenalbertsen.de

Zur Lesereihe:
Auf unserer Internetseite
redereihamburg.de
gibt es zur Vorstellung eine kurze Geschichte von fast allen Autoren. Einfach auf den
Flyer auf der Homepage klicken und los geht’s. Besuchen und Lesen lohnt sich!

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