Monatsarchiv: April 2007

Mitfeiern: Hamburgs einziger Langstrecken-Poetry Slam feiert seinen ersten Geburtstag

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„8 min Eimsbüttel“

Der Poetry Slam im Javahouse, Eimsbüttel, feiert am kommenden Freitag sein 1-jähriges Jubiläum! Eingeladen sind alle Poeten, die im letzten Jahr auf dem Siegertreppchen standen, aber auch alle anderen Dichter können wieder 8 Minuten lang um die Gunst des Publikums buhlen, reimen, lesen, performen.
Im Unterschied zu den traditionellen 5 Minuten-Poetry-Slams bieten maximal 8 Minuten Lesezeit endlich die Chance, auch längere Texte zu präsentieren. Ob hitzig oder lyrisch, klug oder wüst – alle Beiträge sind willkommen.
Sie können auch mitmachen, einfach bis 19:30 Uhr an der Bühne anmelden, zwei Texte dabeihaben (die auch kürzer als 8 Minuten sein können!) und los gehts. Nur Zuschauen geht auch, frühes Erscheinen ist angebracht, es wird sehr voll haben uns die Veranstalter verraten. Reservierungen sind möglich.

8 min Eimsbüttel
Javahouse, Osterstr. 4, 20259 Hamburg,
Tel. 040-27868595.
Freitag, 27. April 2007
Beginn: 20.00 Uhr
Eintritt: 3 € (gilt natürlich nicht für Dichter)
Moderation: Friederike Moldenhauer
www.moldenhauer-text.de

Die nächsten Termine sind: 1. Juni 2007
Juli und August ist Sommerpause, im Herbst geht es weiter am 28. September 2007.

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„Meine Geschichten sollen ins Schmerzhafte gehen“- Interview mit Michael Weins zu seinem neuen Buch auf jetzt.de

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(Foto: Stefan Volk)

Michael Weins (KSL18) lebt als Autor und Psychologe in Hamburg. Er ist Mitbegründer der Literaturclubs Machtclub und Schischischo. 2001 erschien sein Kurzgeschichtenband „Feucht“, 2002 sein Roman „Goldener Reiter“. In Michael Weins’ zweitem Erzählband „Krill“ der jüngst im Hamburger mairischVerlag erschien, sind es die unwirklichen Momente, die kleinen Fluchten, die einen mitnehmen. Dahin, wo es wehtut.

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„Krill“ versammelt die besten Erzählungen aus den Lesungen und Literaturshows von Michael Weins und bisher ungehörte Texte. Michael Weins wird sein Buch bei KAFFEE.SATZ.LESEN 40, am Sonntag den 27. Mai 2007 vorstellen.

Mit Susanne Klingner vom „jetzt“ Magazin der Süddeutschen Zeitung sprach er über „kurze Texte und das Vorlesen“.

Interview auf jetzt.de vom 24.04.2007:

Interview_Weins

Michael Weins Homepage:

www.michaelweins.de

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KAFFEE.SATZ.LESEN 39 – „Wiedersehen!“

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Foto: Daniel Beskos

KAFFEE.SATZ.LESEN 39 – „Wiedersehen!“

Zur April-Ausgabe von KAFFEE.SATZ.LESEN gibt es ein Wiedersehen mit einigen Autorinnen und Autoren, die in den vergangenen vier Jahren schon einmal Gäste der Lesereihe waren. Ein spannendes Wiedersehen, denn: alle haben neue Bücher im Gepäck.
Aus Berlin kommt der Autor Wolfgang Herrndorf; sechs miteinander zusammenhängende Geschichten bietet sein neues Buch „Diesseits des Van-Allen-Gürtels“, mit dessen Titelerzählung er in Klagenfurt 2004 beim Ingeborg-Bachmann-Preis den Publikumspreis gewann. Ebenfalls aus Berlin reist Frank Klötgen an, der mit „Will Kacheln“, einer Kombination aus Buch und CD, neue Poems und Kurzgeschichten vorlegt. Frisches auch aus Hamburg: Benjamin Maacks lang erwarteter Erzählband „Die Welt ist ein Parkplatz und endet vor Disneyland“ ist endlich erhältlich und live ein doppeltes Vergnügen. Birgit Utz liest aus ihrem neuen Roman „Weggefahren“, der die Geschichte einer überstürzten Reise mit ungewissem Ausgang erzählt. Noch kein Buch gibt es von der Wahlhamburgerin Maike Braun – das kann sich ändern, einfach jetzt schon mal entdecken und auf’s Wiedersehen freuen.

Bitte beachten Sie bei der Anfahrt, dass am 29.04.2007 der Hamburg Marathon stattfindet und Teile der Innenstadt noch gesperrt sein könnten, nutzen Sie am besten öffentliche Verkehrsmittel.

Die Gäste im April:

Wolfgang Herrndorf *1965,

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Foto: Ira Struebel

in Hamburg, studierte Malerei in Nürnberg, lebt in Berlin. Er schrieb den Roman „In Plüschgewittern“ und ist inoffizieller Mitarbeiter der Zentralen Intelligenz Agentur. Sechs zusammenhängende Geschichten bietet Wolfgang Herrndorfs neues Buch „Diesseits des Van-Allen-Gürtels“ (Eichborn, Berlin 2007), mit dessen Titelerzählung er in Klagenfurt beim Ingeborg-Bachmann-Preis den Publikumspreis gewann. „Das Scheusal hat Talent“ befand Jochen Schmidt über den Autor.
http://www.zentrale-intelligenz-agentur.de/

Frank Klötgen * 1968,

in Essen. Der Slam-Poet und Netz-Literat wurde 1998 für die Hyperfiction „Aaleskorte der Ölig“ von der ZEIT mit dem „Pegasus“-Preis für Internet-Literatur ausgezeichnet. 2004 erschien mit „Spätwinterhitze“ der erste deutschsprachige Hyperfiction-Roman auf CD-ROM (Voland & Quist), 2005 feierte sein Online-Musical „Endlose Liebe/Endless Love“ Premiere. Frank Klötgen ist permanent auf Lesereise und mit dem Tanzorchester Baron von Kurz in der Republik unterwegs. Mit „Will Kacheln“ (Voland & Quist, Dresden 2007) meldet sich einer der sprachgewaltigsten deutschen Bühnenliteraten zu Wort, mit einer wahrhaft atemberaubenden Tour de Farce voll Sprachwitz und ungebändigter Formulierlust. Innerhalb weniger Sätze sattelt der Leser auf zu abseitigen Streifzügen.
http://www.hirnpoma.de/

Benjamin Maack *1978,

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(Foto: Bene Ochs)

in Winsen an der Luhe, lebt und arbeitet in Hamburg. Er veröffentlichte Kurzgeschichten und Gedichte in diversen Anthologien. 2004 erschien sein Gedichtband „Du bist es nicht, Coca Cola ist es“ beim Hamburger Minimal Trash Art Verlag. Seit 2005 ist er Mitglied bei Macht e.V. Im Frühjahr 2007 erscheint, ebenfalls bei Minimal Trash Art, sein Erzählband „Die Welt ist ein Parkplatz und endet vor Disneyland“.
„Als hätte man Disneyland genommen, mit seinen Wurzeln und Höhlen und Kellern unter dem Park, es aus dem Boden gerissen und umgedreht, so dass alle schlimmen Wahrheiten, die Albträume und halbseidenen Versprechen nach oben gekehrt sind. Und der Freizeitpark zeigt sein wahres Gesicht.“ (MTA)
http://www.minimaltrashart.de/

Birgit Utz * 1970,

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(Foto: Christoph Schweitzer)

lebt in Hamburg und arbeitet als Lektorin und Schlussredakteurin. 2001 erschien ihr Krimi „Alte Bande“ im Espresso-Verlag, Berlin. Außerdem veröffentlichte sie diverse Kurzgeschichten in Anthologien. 2002 nahm sie als Stipendiatin am Klagenfurter Literaturkurs teil. Sie ist Mitglied des Forums Hamburger Autoren. Hamburg ist auch der Schauplatz ihres neuen Romans „Weggefahren“ (Minimal Trash Art, 2007).
„Elisabeth fühlt sich überrumpelt, als ihre Schwester aus Süddeutschland plötzlich vor der Tür sitzt. Wegschicken kann sie Rebecca aber nicht, denn die hat ein Problem. So wird Elisabeth unerwartet von einer Vergangenheit eingeholt, vor der beiden nur die Flucht bleibt. Schlicht, eindringlich und schnell erzählt die Hamburger Autorin Birgit Utz von einer überstürzten Reise mit ungewissem Ausgang.“
http://www.minimaltrashart.de/

Maike Braun*1962,

in Reutlingen. Studium der Naturwissenschaften in Deutschland und England. Danach Berufstätigkeit in verschiedenen Branchen, zuletzt in einem großen Verlag. Seit Januar 2002 ist Maike Braun selbstständige Unternehmensberaterin. Die Wahlhamburgerin hat in Anthologien und Literaturzeitschriften veröffentlicht und liest bei KAFFEE.SATZ.LESEN ihre Erzählung „Blümchen“, die alles andere als blümchenhaft ist.

KAFFEE.SATZ.LESEN 39 im April –
„Wiedersehen!“

mit
Wolfgang Herrndorf | Frank Klötgen
Benjamin Maack | Birgit Utz | Maike Braun

Sonntag, 29. April 2007,
Baderanstalt, 16:00 Uhr,
Hammer Steindamm 62
neben S-Bahnhof Hasselbrook
im Hinterhof, 5. Stock.
Einlass 15:00 Uhr

Internetseite
http://www.redereihamburg.de/
redereihamburg-Blog

KAFFEE.SATZ.LESEN bei FLICKR
KSLonFlickr

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Ohrensessel und Periodensystem – Benjamin Maack

Gerade hat Benjamin Maack sein zweites Buch „Die Welt ist ein Parkplatz und endet vor Disneyland“ (Minimal Trash Art) veröffentlicht und natürlich liest er überall in der Stadt aus dem Buch vor.

Zum Beispiel beim Periodensystem Macht Club am 10.04. im Malersaal (20:30), zusammen mit Christian Kracht und Ingo Niermann und Susanne Heinrich, und ich kann nur allen ans Herz legen sich Benjamin Maack einmal live anzuschauen, die anderen Autoren lohnen sich vielleich auch. Vor allem Christian Kracht soll ja berühmt sein, munkelt man. Wer morgen Benjamin Maack verpasst, der kann ihn am Ende des Monats noch einmal sehen, wo wird jetzt allerdings noch nicht verraten.

Nebenbei ist Benjamin Maack auch noch Labelchef (www.einlegen.de), Musiker (www.tricks-musik.de) und Machtmacher und er macht zusammen mit Bernd Begemann einen Podcast (Ohrensessel) zum Thema DVD und Film. Irgendwann muss doch auch Benjamin Maack einmal schlafen? Oder fliesst in seinen Adern Kühlflüssigkeit oder Quecksilber oder ist er einfach der erste kulturproduzierende Roboter der Hansestadt? Oder gibt es doch mehrere Benjamin Maacks? Falls jemand sachdienliche Hinweise hat, dann bitte an die bekannten Adressen schicken, wir leiten das dann weiter an wen auch immer.

Ansonsten muss man das Buch natürlich unbedingt kaufen und verschenken und lobpreisen. Es ist ein sehr schönes Buch!

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Isabel Bogdan bei wortpong, FSK 93.0 oder 101.4 im Kabel

Mittwoch, 04.04.2007, 17-19 Uhr

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Es ist Zeit festsetzt wieder des Babylon-wortpong, das es weiter Ihr ganzes
radioikh dreht.

So klingt es, wenn man mit Babelfish die Wortpong-Ankündigung durch ein paar
Sprachen quirlt und dann zurück ins Deutsche übersetzt, nämlich irgendwie
babylonisch. Und damit der geneigte Hörer auch kapiert, von was wir da
faseln, haben wir eine Übersetzerin eingeladen, nämlich die wunderbare Isabel Bogdan. Die
erklärt uns, wie das Jonglieren zwischen den Sprachen funktioniert. Dazu
singen uns diverse Interpreten ihre Versionen von Babylonischen Flüssen und
verraten, wie man Babylon anzündet oder niedersingt.

EINSCHALTEN UND ZUHÖREN:

Mittwoch 4.4.
17 – 19 Uhr
auf FSK (93,0 / 101,4 im Kabel)
oder livestream
www.fsk-hh.org

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TRANSIT #35 – Raus jetzt

Dienstag, 3. April 2007, Einlass 20.30 Uhr, Beginn 21.00 Uhr, Eintritt 5 Euro.
Ort: “Kulturhaus III&70″, Schulterblatt 73, http://www.dreiundsiebzig.de

3 neue Bücher. 3 Hamburger AutorInnen. 2 Hamburger Verlage. 1 Hamburger Lesereihe.

… und dann in die Sommerpause, das ist der Plan des mairisch und minimal trash art Verlages. Letzte Woche haben sie noch in Leipzig auf der Buchmesse Deutschland gezeigt, was in Hamburg in Sachen junger Literatur so geht. Morgen zeigen sie Hamburg, was sie in den letzten Monaten so ausgeheckt haben. Das sind vor allem grossartige Bücher! Benjamin Maack (KSL3, KSL6, KSL15), Brigit Utz (KSL23) und Michael Weins (KSL18, KSL26) stellen deshalb ihre neuen Bücher vor und dazwischen spielt Nils Koppruch Guitarre und singt, was er sonst vor allem bei Fink tut. Schön wirds.

Links: TRANSIT Weiterlesen

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