KAFFEE.SATZ.LESEN 48 „Druckfrisch“, 30.März 2008

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Thomas Pletzinger wird sein gefeiertes Romandebüt „Bestattung eines Hundes“ vorstellen. Foto: Kiwi  

Frühjahrsoffensive bei KAFFEE.SATZ.LESEN, gleich vier der fünf geladenen Gäste präsentieren zur Märzausgabe unserer Lesereihe druckfrische Bücher. Der Hamburger Autor Nils Mohl liest aus seinem Romandebüt „Kasse 53“, einer komisch-poetischen Betrachtung der Lebenswoche eines Kaufhaus-Kassierers. Welches neue Buch genau Gunter Gerlach vorstellen wird, ist unklar. Vielleicht sein aktuelles Buch „Melodie der Bronchien“ oder aber sein allerneustes Buch „Tod in Hamburg“. Ein großes Vergnügen wird sein Auftritt in jedem Fall. Der Wahlberliner Thomas Pletzinger liest aus seinem Romandebüt „Bestattung eines Hundes“ das bei Kiepenheuer & Witsch erschienen ist. In der Reihe „Übersetzer geben Einblick“ stellt die Hamburger Übersetzerin Annette Kopetzki ihre Übersetzung des neuen Romans „Diese Geschichte“ von Alessandro Baricco vor. Immer wieder neu erfindet sich Musiker und Sprachkünstler Vincent Welt bei seinen Auftritten auf Poetry Slams, lassen Sie sich überraschen.

KAFFEE.SATZ.LESEN 48 im März „Druckfrisch“ mit Gunter Gerlach | Thomas Pletzinger | Nils Mohl | Annette Kopetzki | Vincent Welt

Sonntag, 30. März 2008, 16:00 Uhr, Baderanstalt, Hammer Steindamm 62 neben S-Bahnhof Hasselbrook

im Hinterhof, 5. Stock.

Einlass 15:00 Uhr

Thomas Pletzinger

wurde 1975 in Münster geboren, wuchs im Ruhrgebiet auf und absolvierte ein Studium der Amerikanistik und Medienkultur in Hamburg. Er arbeitete für Buchverlage und Literaturagenturen. Nach einem zweiten Studium am Deutschen Literaturinstitut Leipzig lebt er nun als freier Autor und Übersetzer in Berlin. Veröffentlichungen in verschiedenen Zeitschriften und Anthologien, verschiedene Preise und Stipendien. Er ist Gastdozent am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel. Für sein Romandebüt Bestattung eines Hundes (Kiepenheuer & Witsch, 2008) erhielt er den Förderpreis zum Großen Kulturpreis der Sparkassen-Kulturstiftung Rheinland 2007.

http://www.bogusmag.de/

Daniel Beskos in DIE ZEIT über Peltzingers Roman: http://www.zeit.de/online/2008/11/thomas-pletzinger

 Nils Mohl

der Hamburger Autor Nils Mohl, geboren 1971, erhielt für seine Prosa zahlreiche Auszeichnungen, u. a. den Hamburger Förderpreis für Literatur. Sein Romandebüt „Kasse 53“ (Achilla Presse) erkundet das Verhalten der Menschen am Point of Sale, die Sitten und Gebräuche des Konsumenten. Es geht um Geld, Kartenzahlungen und Rohrpost. Um Macken, Ticks, Schrullen und Polyethylentragetaschen. Um das 99-Pfennig-Prinzip, Ladendiebstahl, Kaufsucht und praktische Enzyklopädie. Um kupferplattierten Flussstahl, Pheromone, eine sich täglich wiederholende Odyssee zwischen Innenstadt und Stadtrand – und um Fragen der Haltung. Die Woche des Kassierers: geschnitten in Erzählschübe im Kassenbonformat. Ein beispielloses literarisches Unternehmen.

http://www.kasse53.de/

Gunter Gerlach 

der vielfach preisgekrönte Hamburger Autor Gunter Gerlach war, zur Freude des Publikums, schon oft zu Gast bei KAFFEE.SATZ.LESEN. Weil er so viele gute Bücher schreibt. Aus diesem Grund ist auch noch nicht sicher, welches Buch genau er vorstellen wird. Vielleicht wird es sein aktuelles Buch „Melodie der Bronchien“ (Rotbuch Verlag) mit Bartzsch, dem Amateurdetektiv aus Gerlachs „Allergie-Trilogie“. Oder aber er liest aus seinem allerneusten Buch „Tod in Hamburg“ (Ellert & Richter), dessen Erscheinungstermin so knapp vor der März-Lesung liegt, dass wir für nichts garantieren können. Ein großes Vergnügen wird sein Auftritt in jedem Fall. Todsicher.

http://www.gunter-gerlach.de/

Annette Kopetzkigeboren

1954 in Hamburg, lebte nach dem Studium in Italien, wo sie als Lektorin abeitete, für Zeitungen schrieb und übersetzte. Sie hat Arbeiten über die Theorie des Übersetzens veröffentlicht und übersetzte u.a. P.P.Pasolini, Erri De Luca, Giorgio Bobbio, Laura Pariani, Giuseppe Bonaviri. 1998 und 2004 erhielt sie den Förderpreis für literarische Übersetzung der Kulturbehörde Hamburg. In der Reihe „Übersetzer geben Einblick“ stellt Sie ihre Übersetzung des neuen Romans „Diese Geschichte“ (Hanser) des italienischen Erfolgsautors Alessandro Baricco vor. Er erzählt die Geschichte eines Lebens, das eine Autorennbahn ist. Nein, keine Metapher! Eines Tages verwirklicht Ultimo Parri seinen Traum, eine Rennbahn zu bauen, in der sein ganzes Leben – und das Jahrhundert der beiden Weltkriege – Gestalt annimmt. Ein einziges Mal nur wird jemand über diese Rennbahn fahren – die Frau, die Ultimo liebte, ohne es zu wissen.

Vincent Welt

wurde am 30.04.1968 in Pinneberg geboren. Diverse Wohnortwechsel, ein einjähriger USA Aufenthalt, Abitur, Zivildienst und ein abgebrochenes Philosophiestudium später, fand Vincent sich Anfang der 90 Jahre in Hamburg wieder. Dort machte er sein vermeintlich einziges Talent zum Beruf und wurde Vincent Welt wurde am 30.04.1968 in Pinneberg geboren. Diverse Wohnortwechsel, ein einjähriger USA Aufenthalt, Abitur, Zivildienst und ein abgebrochenes Philosophiestudium später, fand Vincent sich Anfang der 90 Jahre in Hamburg wieder. Dort machte er sein vermeintlich einziges Talent zum Beruf und wurde Musiker.. Darin war er recht erfolgreich – er spielte unter anderem für Stefan Gwildis, James Last, Otto Waalkes u.v.m. – trotzdem entpuppte sich das Musikgeschäft mehr und mehr als Dienstleistungsunternehmen denn als Podium für einen künstlerischen Ausdruck. Diesen fand Vincent vor einigen Jahren im Schreiben und Performen von Texten. Mit der Teilnahme am National Poetry Slam 2007 in Berlin fand Vincents Leidenschaft für das Wort einen vorläufigen Höhepunkt. Bis dato gibt es keine Veröffentlichung. Seit fast 3 Jahren bewegt sich Vincent auf den Slambühnen Deutschlands. Stets erzählt er Geschichten. Stets geht es um Menschen, die man kennen könnte, die man kennt, mit denen man sich vielleicht sogar einen Körper teilen muss. Auch wenn seine Charaktere meist schrullig, ranzig, penetrant, verschroben, skurril, von verstocktem Gemüt und mindestens extrem neben der Spur sind, geht am Ende doch alles meistens gut. Mehr oder weniger. 

Weitere Informationen zur Lesereihe finden Sie unter: http://www.redereihamburg.de/

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Ein Kommentar

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Eine Antwort zu “KAFFEE.SATZ.LESEN 48 „Druckfrisch“, 30.März 2008

  1. sogar für otto waalkes :)

    der is cool, also gefällt mir vincent auch :)

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