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Kleines Lesungswochenende in Hamburg mit Bar4.0 und dem KAFFEE.SATZ.LESEN Saissonauftakt

Noch einmal möchten wir an dieser Stelle auf das längst angekündigte Bloglesungswochenende in Hamburg, mit dem Saisonstart von KAFFEE.SATZ.LESEN hinweisen.
Gleich zwei Veranstaltungen bringen an diesem Wochenende Blogwelt und Lesebühne zusammen:

Los geht es am Samstagabend mit Bar4.0

Zum zweiten Mal laden die Veranstalter zur Hamburger Bloglesung Bar4.0 ins Javahouse in Hamburg. Aus ihren Blogs lesen an diesem Abend Isabo, Merlix, Kid37 und Herr Paulsen. Im Anschluss besteht natürlich reichlich Gelegenheit die gehörten Lesebeiträge ausgiebig zu besprechengießen.

Bar 4.0 Die Bloglesung
27.09.2008 / 20 Uhr / 5 Euro
Javahouse / Osterstrasse 4 / Hamburg

Am Sonntagnachmittag folgt dann der Auftakt zur neuen KAFFEE.SATZ.LESEN-Saison:

redereihamburg e.V. präsentiert:

KAFFEE.SATZ.LESEN 52 im September

„Neuauflage“

mit

Regy Clasen | Bov Bjerg | Jochen Reinecke | Alexander Rösler | Andreas Stichmann

Sonntag, 28. September 2008,
16:00 Uhr, Baderanstalt, Hammer Steindamm 62
neben S-Bahnhof Hasselbrook
im Hinterhof, 5. Stock.
Einlass 15:00 Uhr

KAFFEE.SATZ.LESEN, der Hamburger Sonntagssalon für neue Literatur, ist zurück aus der Sommerfrische. Gleich drei Gäste der Auftakt-Lesung zur neuen Saison haben neue Bücher dabei. Der Wahlberliner Bov Bjerg stellt „Deadline“ vor, seinen atemlosen Roman über Fristen und den allerletzten Abgabetermin im Leben. Alexander Röslers moderner Schelmenroman „Ich bin nur mal kurz mein Glück suchen. Neues vom Taugenichts“ schickt seinen Protagonisten auf eine hochkomische Reise von Frankfurt am Main bis Chicago. Andreas Stichmann veröffentlicht sein Erzähldebüt „Jackie in Silber“ beim Hamburger mairisch Verlag. In elf Erzählungen trifft der Leser auf einen Blick, der sich abseits der begangenen Wege ganz neu auf die Welt einlässt. Mit allen Folgen.
Der berliner Lesebühnenheld Jochen Reinecke begeisterte schon zweimal bei Kaffee.Satz.Lesen, er hat neue Geschichten im Gepäck. Und weil schöne Sprache nicht nur auf Papier zu finden ist, gibt es in der neuen Saison den Schwerpunkt Musik mit spannenden deutschsprachigen Musikern, Musikprojekten und Bands. Wir freuen uns sehr, dass wir zum Auftakt dieser Reihe Regy Clasen gewinnen konnten, die mit ihrem warmen Soul schon auf zwei Alben und einer Live-DVD begeisterte.

Informationen zu den Gästen im September:

Bov Bjerg


(Foto: privat)

*1965, Studium in Berlin und Amsterdam (Politologie, Linguistik) und am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Mitbegründer der Zeitschrift „Salbader“ und verschiedener Berliner Lesebühnen; Arbeiten für „Titanic“, »Merian« u. a. 2002 Deutscher Kabarettpreis, 2004 MDR-Literaturpreis. Sein Roman „Deadline“ ist im Mitteldeutschen Verlag erschienen. Sprachlich nuanciert und voller Geistesblitze präsentiert sich in „Deadline“ der Denkfluss einer derangierten Heldin von heute, die auf der Suche nach dem, was bleibt, bis zum Letzten geht.

bjerg.de

Jochen Reinecke


(Foto: privat)
*1971 in Wuppertal, wurde 2004 an einem Offenen Mikrofon der Berliner Lesebühne „Surfpoeten” mit dem Vorlesevirus infiziert und konnte sich seitdem nicht wieder davon kurieren. Er hat als offizieller Gast auf Berliner Lesebühnen knapp 60 Lesungen abgerissen. Jochen Reinecke gehört zum Autorenpool der Riesenmaschine, betreibt das Berlin-Weblog der Zeit Online und hat zusammen mit Klemens Polatschek das Weblog der FAS-Wissenschaftsredaktion aus der Taufe gehoben. Er tunkt gerne Krabbenbrot in Cola, weil das so schön knistert.

riesenmaschine.de
zeit.de/berlinjournal
http://planckton.de/

Alexander Rösler


(Foto: privat)

Alexander Rösler wuchs in den 70er Jahren in der hessischen Provinz auf, besuchte die nahe gelegene Gesamtschule und wurde beim Fußballspielen meist ins Tor gestellt. Heute lebt er als Neurologe und Familienvater in Hamburg. Bisher erschienen: „Man sieht sich“, Roman 1999 und aktuell: „Ich bin nur mal kurz mein Glück suchen. Neues vom Taugenichts“ im Arena Verlag.
Ein junger Mann beobachtet seinen Vater beim Rasenmähen, steht auf und geht. Er wandert über thüringische Wiesen, die ungeschoren davongekommen sind, hilft im Feierabendheim und verkauft Glück aus Eimern. Er erliegt einem armenischen Mädchen namens Anaid, folgt ihr nach Chicago und muss erklären, warum er aussieht wie ein Terrorist, aber das Gegenteil ist. Auf einem Containerschiff unter zypriotischer Flagge, mit deutschem Kapitän, polnischem Maschinisten und thailändischer Besatzung muss er in der Küche einspringen, weiß aber nicht, was er kochen soll. Nachts schreibt er alles auf.

Andreas Stichmann


(Foto: F.O. Heinrich)

*1983 in Bonn. Studiert seit 2005 am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. 2006 nahm er an der Endrunde des Berliner Open Mike teil. Längere Aufenthalte in Südafrika, die auch in seine Erzählungen eingeflossen sind. „Jackie in Silber“ ist seine erste eigenständige Veröffentlichung.
Held sein! Darum geht es doch. Dass Helden scheitern, ist der Lauf der Dinge. Sie bleiben zurück im trostlosen Hawaiihemd, im eigentlich doch nicht so glamourösen Silberkleid. Andreas Stichmanns Helden aber laufen im Scheitern zur Höchstform auf.
Seine Texte sind klar, ohne einfältig zu sein. Sie schillern an ungewohnten Stellen. Sie haben angenehm greifbare Ecken. Sie sind witzig, ohne mit dem Humor zu wedeln. „Jackie in Silber“ ist im Hamburger mairisch Verlag erschienen.

„Andreas Stichmann hat nicht einfach ein Buch geschrieben – er hat eine Rakete gebaut!“ Thomas Pletzinger

Andreas Stichmann@mairisch

Regy Clasen


(Foto: Sebastian Schmidt)

Die Sängerin wurde 1971 in Hamburg geboren. 2000 produzierte sie mit „So nah“ ihr erstes eigenes Album. Längst ist sie kein Geheimtipp mehr, mit ihrer warmen Stimme, den intelligenten Texten und einer an Rhythm ’n’ Blues und Soul angelehnten Musik. 2004 folgte ihr zweites Album „Wie tief ist das Wasser“und 2006 die Live-DVD „Regy Clasen Live im Schmidt-Theater“. 2005 beteiligte sie sich mit dem Song „Heimlich zur Nacht“ an dem Projektalbum „Ich träume so leise von Dir“ mit Texten der Dichterin ElseLasker-Schüler. Neben Auftritten mit ihrer eigenen Band singt sie im Background von Stefan Gwildis und arbeitet mit anderen Musikern wie z. B. Bernd Begemann zusammen. Regy Clasen wird für Kaffee.Satz.Lesen ein Unplugged-Set am Klavier spielen.

regyclasen.de

Weitere Informationen zur Lesereihe finden Sie im Internet unter:

redereihamburg.de

redereihamburg@flickr.com

redereihamburg@tubuk.com

redereihamburg@wordpress

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Saisonstart! KAFFEE.SATZ.LESEN 52 im September: „Neuauflage“

redereihamburg e.V. präsentiert:

KAFFEE.SATZ.LESEN 52 im September

„Neuauflage“

mit

Regy Clasen | Bov Bjerg | Jochen Reinecke | Alexander Rösler | Andreas Stichmann

Sonntag, 28. September 2008,
16:00 Uhr, Baderanstalt, Hammer Steindamm 62
neben S-Bahnhof Hasselbrook
im Hinterhof, 5. Stock.
Einlass 15:00 Uhr

KAFFEE.SATZ.LESEN, der Hamburger Sonntagssalon für neue Literatur, ist zurück aus der Sommerfrische. Gleich drei Gäste der Auftakt-Lesung zur neuen Saison haben neue Bücher dabei. Der Wahlberliner Bov Bjerg stellt „Deadline“ vor, seinen atemlosen Roman über Fristen und den allerletzten Abgabetermin im Leben. Alexander Röslers moderner Schelmenroman „Ich bin nur mal kurz mein Glück suchen. Neues vom Taugenichts“ schickt seinen Protagonisten auf eine hochkomische Reise von Frankfurt am Main bis Chicago. Andreas Stichmann veröffentlicht sein Erzähldebüt „Jackie in Silber“ beim Hamburger mairisch Verlag. In elf Erzählungen trifft der Leser auf einen Blick, der sich abseits der begangenen Wege ganz neu auf die Welt einlässt. Mit allen Folgen.
Der berliner Lesebühnenheld Jochen Reinecke begeisterte schon zweimal bei Kaffee.Satz.Lesen, er hat neue Geschichten im Gepäck. Und weil schöne Sprache nicht nur auf Papier zu finden ist, gibt es in der neuen Saison den Schwerpunkt Musik mit spannenden deutschsprachigen Musikern, Musikprojekten und Bands. Wir freuen uns sehr, dass wir zum Auftakt dieser Reihe Regy Clasen gewinnen konnten, die mit ihrem warmen Soul schon auf zwei Alben und einer Live-DVD begeisterte.

Informationen zu den Gästen im September:

Bov Bjerg


(Foto: privat)

*1965, Studium in Berlin und Amsterdam (Politologie, Linguistik) und am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Mitbegründer der Zeitschrift „Salbader“ und verschiedener Berliner Lesebühnen; Arbeiten für „Titanic“, »Merian« u. a. 2002 Deutscher Kabarettpreis, 2004 MDR-Literaturpreis. Sein Roman „Deadline“ ist im Mitteldeutschen Verlag erschienen. Sprachlich nuanciert und voller Geistesblitze präsentiert sich in „Deadline“ der Denkfluss einer derangierten Heldin von heute, die auf der Suche nach dem, was bleibt, bis zum Letzten geht.

bjerg.de

Jochen Reinecke


(Foto: privat)
*1971 in Wuppertal, wurde 2004 an einem Offenen Mikrofon der Berliner Lesebühne „Surfpoeten” mit dem Vorlesevirus infiziert und konnte sich seitdem nicht wieder davon kurieren. Er hat als offizieller Gast auf Berliner Lesebühnen knapp 60 Lesungen abgerissen. Jochen Reinecke gehört zum Autorenpool der Riesenmaschine, betreibt das Berlin-Weblog der Zeit Online und hat zusammen mit Klemens Polatschek das Weblog der FAS-Wissenschaftsredaktion aus der Taufe gehoben. Er tunkt gerne Krabbenbrot in Cola, weil das so schön knistert.

riesenmaschine.de
zeit.de/berlinjournal
http://planckton.de/

Alexander Rösler


(Foto: privat)

Alexander Rösler wuchs in den 70er Jahren in der hessischen Provinz auf, besuchte die nahe gelegene Gesamtschule und wurde beim Fußballspielen meist ins Tor gestellt. Heute lebt er als Neurologe und Familienvater in Hamburg. Bisher erschienen: „Man sieht sich“, Roman 1999 und aktuell: „Ich bin nur mal kurz mein Glück suchen. Neues vom Taugenichts“ im Arena Verlag.
Ein junger Mann beobachtet seinen Vater beim Rasenmähen, steht auf und geht. Er wandert über thüringische Wiesen, die ungeschoren davongekommen sind, hilft im Feierabendheim und verkauft Glück aus Eimern. Er erliegt einem armenischen Mädchen namens Anaid, folgt ihr nach Chicago und muss erklären, warum er aussieht wie ein Terrorist, aber das Gegenteil ist. Auf einem Containerschiff unter zypriotischer Flagge, mit deutschem Kapitän, polnischem Maschinisten und thailändischer Besatzung muss er in der Küche einspringen, weiß aber nicht, was er kochen soll. Nachts schreibt er alles auf.

Andreas Stichmann


(Foto: F.O. Heinrich)

*1983 in Bonn. Studiert seit 2005 am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. 2006 nahm er an der Endrunde des Berliner Open Mike teil. Längere Aufenthalte in Südafrika, die auch in seine Erzählungen eingeflossen sind. „Jackie in Silber“ ist seine erste eigenständige Veröffentlichung.
Held sein! Darum geht es doch. Dass Helden scheitern, ist der Lauf der Dinge. Sie bleiben zurück im trostlosen Hawaiihemd, im eigentlich doch nicht so glamourösen Silberkleid. Andreas Stichmanns Helden aber laufen im Scheitern zur Höchstform auf.
Seine Texte sind klar, ohne einfältig zu sein. Sie schillern an ungewohnten Stellen. Sie haben angenehm greifbare Ecken. Sie sind witzig, ohne mit dem Humor zu wedeln. „Jackie in Silber“ ist im Hamburger mairisch Verlag erschienen.

„Andreas Stichmann hat nicht einfach ein Buch geschrieben – er hat eine Rakete gebaut!“ Thomas Pletzinger

Andreas Stichmann@mairisch

Regy Clasen


(Foto: Sebastian Schmidt)

Die Sängerin wurde 1971 in Hamburg geboren. 2000 produzierte sie mit „So nah“ ihr erstes eigenes Album. Längst ist sie kein Geheimtipp mehr, mit ihrer warmen Stimme, den intelligenten Texten und einer an Rhythm ’n’ Blues und Soul angelehnten Musik. 2004 folgte ihr zweites Album „Wie tief ist das Wasser“und 2006 die Live-DVD „Regy Clasen Live im Schmidt-Theater“. 2005 beteiligte sie sich mit dem Song „Heimlich zur Nacht“ an dem Projektalbum „Ich träume so leise von Dir“ mit Texten der Dichterin ElseLasker-Schüler. Neben Auftritten mit ihrer eigenen Band singt sie im Background von Stefan Gwildis und arbeitet mit anderen Musikern wie z. B. Bernd Begemann zusammen. Regy Clasen wird für Kaffee.Satz.Lesen ein Unplugged-Set am Klavier spielen.

regyclasen.de

Weitere Informationen zur Lesereihe finden Sie im Internet unter:

redereihamburg.de

redereihamburg@flickr.com

redereihamburg@tubuk.com

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