Rederist Stevan Paul veröffentlicht Debüt „Monsieur, der Hummer und ich-Erzählungen vom Kochen“

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Mit „Monsieur, der Hummer und ich-Erzählungen vom Kochen“ legt redereihamburg-Gründungsmitglied und Kaffee.Satz.Lesen-Mitveranstalter Stevan Paul sein Debüt vor.

Stevan Paul – „Monsieur, der Hummer und ich“
Erzählungen vom Kochen

Wie fühlt es sich eigentlich an, für Deutschlands prominentesten Restaurantkritiker zu kochen und dabei grandios zu scheitern? Erzählt Paul Bocuse gute Witze? Wie schmeckt eigentlich Kartoffelsalat aus der Friteuse? Und warum können die Deutschen nicht grillen?

Von verzweifelten Köchen, unberechenbaren Lebensmitteln, Kellnern mit Schwimmflügeln, einem Pralinen fressenden Hund, dem Fischmenschen, Elvis Presley, den sinnlichen Freuden der Sprossenzucht und dem Siegeszug der gesamtdeutschen Bratwurstpalme erzählt dieses Buch, komisch, unterhaltsam und anregend.
Und weil die Lektüre auch Appetit macht, sind allen Erzählungen Rezepte angefügt.

„Stevan Paul gelingt es, für das Wunderwerk Restaurantküche ein atemberaubendes Erzähltempo und eine mitreißende Sprache zu finden. Seine Erzählungen vom Kochen haben genau das, was auch große Küchen-Kunst ausmacht: Inspiration, Leidenschaft und Präzision“
(Dr. Holger Hettinger, Deutschlandradio Kultur)

„Ich habe noch nie etwas von Stevan Paul Zubereitetes gegessen, aber wenn er so kocht wie er schreibt, würde man sich vermutlich in die Speise legen wollen wie in ein frisch bezogenes Bett“
(Tex Rubinowitz)

„Nach und nach wächst mit der Lektüre der Enthusiasmus für gutes Essen…ein echter Genuss“
(Szene Hamburg Essen+Trinken)

Stevan Paul

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Foto von Stefan Malzkorn

Stevan Paul wurde 1969 geboren und lebt in Hamburg. Der gelernte Koch arbeitete von 1988 bis 1995 in führenden Häusern der deutschen Gastronomie und ist heute als Foodstylist und Autor für Zeitschriften, Werbeagenturen und Verlage tätig. Von 2004 bis 2006 stand er als Fernsehkoch für das RTL Mittagsmagazin Punkt 12 vor der Kamera. Er ist Gründer und Mitveranstalter von Hamburgs Sonntagssalon für neue Literatur Kaffee.Satz.Lesen, sowie Mitherausgeber zweier Anthologien zur Lesereihe. Unter dem Pseudonym Herr Paulsen betreibt Stevan Paul seit 2008 das Foodblog NutriCulinary.

nutriculinary.com/

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Stevan Paul
Monsieur, der Hummer und ich
Erzählungen vom Kochen
Mit Rezepten und Fotos zu den Texten
Hardcover in Neuleinen, 176 Seiten, 18,90 €
ISBN 978-3-938539-12-5
mairisch Verlag, Hamburg, September 2009
Jetzt im Buchhandel erhältlich, oder direkt online bestellen (in Deutschland versandkostenfrei) beim mairisch Verlag selbst unter:

www.mairisch.de/bestellung

Der Verlag hat eine informative Seite zum Buch online gestellt

mairisch/stevan-paul_monsieur-der-hummer-und-ich

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„Alles neu“ – KAFFEE.SATZ.LESEN 57 im März

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Gleich vier literarische Neuerscheinungen werden diesmal bei KAFFEE.SATZ.LESEN, dem Hamburger Salon für neue Literatur, vorgestellt. Der vielfach ausgezeichnete Hamburger Schriftsteller Stefan Beuse liest aus seinem neuen Roman „Allles was Du siehst“, einer spannenden Erzählung um Identität, Realität und Wahrheit. Auf der Suche nach Wahrheit ist auch der Protagonist in Michael Weins neuem Roman „Delfinarium“, einer berührenden Geschichte aus dem Alten Land. Neue Abenteuer erlebt Herr Holm, der schrullige Held der hochkomischen „Trilogie des modernen Mannes“ von Matthias Keidtel im neuen, zweiten Band „Das Leben geht weiter“. Nils Mohl begeisterte eben erst mit seinem Roman „Kasse 53“, jetzt legt der zweimalige Träger des Hamburger Literaturförderpreises (zuletzt 2008) einen Erzählband nach; „Ich wäre tendenziell für ein Happy End“ ist im Februar erschienen. Musikalischer Gast ist Manfred Maurenbrecher. Der legendäre Berliner Sänger, Musiker und Autor hat neue und alte Lieder im Gepäck.

Informationen zu den Gästen im März:

Stefan Beuse

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Foto:Diana Fabbricatore

Stefan Beuse ist 1967 geboren und lebt in Hamburg. Er veröffentlichte mehrere Romane sowie eine „Gebrauchsanweisung für Hamburg“. Sein neuer Roman „Alles was du siehst“ ist soeben im Verlag C.H. Beck erschienen. Stefan Beuses Werk wurde vielfach gewürdigt, u.a. gewann er den Preis des Landes Kärnten beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt 1999 und den Hamburger Förderpreis für Literatur 1998 und 2006. Im Frühjahr 2005 war er Poet in Residence an der Cornell University in Ithaca, New York, und Gastdozent für deutschsprachige Gegenwartsliteratur. 2006 gewann er zusammen mit Till Endemann den Magnolia Award in Shanghai für das beste Drehbuch (Verfilmung des Romans „Kometen“).

»Kafka reloaded: Ein intelligentes, spannendes und bildgewaltiges Spiel um Identität.«
Carsten Schrader, kulturnews

»Jeder, der dieses soghafte Buch liest, wird es anders lesen.«
Claudia Voigt, KulturSpiegel, Februar 2009

»Eleganter kann man den Boden unter den Füßen nicht verlieren.«
Wieland Freund

www.stefanbeuse.de

Manfred Maurenbrecher

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Foto:privat

Manfred Maurenbrecher wurde 1950 in Berlin geboren, er ist Musiker, Sänger, Theater- und Drehbuchautor und hat bislang 15 eigene Alben veröffentlicht, sowie an zahlreichen Band- und Bühnenprojekten mitgewirkt, u.a. beim Berliner „Mittwochsfazit“. Er schrieb Songtexte für Spliff, Hermann van Veen, Ulla Meinecke und viele andere. Der Schriftsteller Jakob Hein hat das Phänomen Maurenbrecher einmal so beschrieben: „Manfred Maurenbrecher ist ein Gigant. […] Wir reden hier von einem nicht übermäßig sportlichen Mann, der einen der weitesten Langstreckenläufe in der Geschichte des deutschen Liedes unternimmt, ohne dass ein Ende abzusehen wäre. Hinter der Ziellinie, wenn das Rennen vorbei ist, über die Jahre gerechnet, die glücklichen Herzen zusammengenommen, den Faktor Charakter gebührend hineingerechnet, ist Manfred Maurenbrecher bestimmt der berühmteste Künstler unserer Zeit. Vollkommen frappiert, gänzlich überwältigt und ehrfürchtig erstarrt stehen wir vor dem Liederberg, den dieser Mann mit achtlosen Händen in der Landschaft auftürmt.“

www.maurenbrecher.com

Matthias Keidtel

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Foto: Stefanie Ericke-Keidtel

Matthias Keidtel wurde 1967 in Itzehoe / Schleswig-Holstein geboren und wuchs u.a. in Persien und Japan auf. Er studierte ab 1991 Geschichte und Germanistik an der Freien Universität Berlin. Während eines mehrmonatigen New York-Aufenthalts schrieb er seinen ersten Roman, der wenig später bei einem kleinen Verlag erschien und ihm erstmals Lesungen vor einem größeren Publikum ermöglichte, u. a. auf der Leipziger Buchmesse und im Hamburger Literaturhaus. Beschloss 1998, die Literatur zur Chefsache zu machen und schrieb fortan professionell. Jetzt ist der lang erwartete Nachfolger seines Erfolgsromans „Ein Mann wie Holm“ erschienen. Unter dem passenden Namen „Das Leben geht weiter“ (Manhattan Verlag) erlebt Felix Holm, der etwas skurrile, aber liebenswerte Held, sein bisher größtes Abenteuer. Fragen über Fragen: Was wird aus Holm, nachdem sein Projekt, sich auf dieser Welt häuslich einzurichten, vorerst gescheitert ist? Was hat es mit Reinhard Mey auf sich? In welche Abenteuer stürzt Holm sich jetzt? Und da wäre noch die Frau aus dem Stripteaseclub, in die Holm sich verliebt. Ob das wohl gut gehen kann?

www.keidtel.de

Michael Weins

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Foto: Tanja Bächlein

1971 geboren, lebt Weins als Autor und Psychologe in Hamburg. Mitbegründer der Literaturclubs Machtclub und Schischischo. 2001 erschien sein Kurzgeschichtenband „Feucht“, 2002 sein Roman „Goldener Reiter“. Förderpreis für Literatur der Freien und Hansestadt Hamburg 2000 und 2005. Michael Weins stellt seinen neuen Roman „Delfinarium“ vor, der am 1. April im Hamburger mairisch Verlag erscheint. Michael Weins schreibt reduziert und mit trockenem Humor und dabei so prägnant, wie ein Zeichner Striche setzt: Eine berührende Geschichte aus dem Alten Land, jenem fast schon mystischen Streifen entlang der Elbe.

www.michaelweins.de

Nils Mohl

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Foto: a.mo

Nils Mohl wurde 1971 geboren. Er lebt mit seiner Familie in Hamburg und arbeitet als Werbetexter und Dozent. Für seine Kurzgeschichten wurde er bereits mehrfach ausgezeichnet, u. a. zweimal beim MDR-Literaturpreis sowie ebenfalls zweimal mit dem Literaturförderpreis der Stadt Hamburg. Zuletzt erschien der Roman „Kasse 53“ (Achilla Presse). Und aktuell die Story-Sammlung „Ich wäre tendenziell für ein Happy End“ (Plöttner Verlag).
www.nilsmohl.de und www.happyendstorys.de

redereihamburg e.V. präsentiert:

KAFFEE.SATZ.LESEN 57 im März

„Alles neu“

mit

Manfred Maurenbrecher | Stefan Beuse | Matthias Keidtel |
Michael Weins | Nils Mohl |

Sonntag, 29. März 2009,
16:00 Uhr, Baderanstalt, Hammer Steindamm 62
neben S-Bahnhof Hasselbrook
im Hinterhof, 5. Stock.
Einlass 15:00 Uhr / Beginn 16:00 Uhr

Weitere Informationen zur Lesereihe finden Sie im Internet unter:

www.redereihamburg.de

Kaffee.Satz.Lesen@TUBUK.

KAFFEE.SATZ.LESEN Flickr-Group

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Das redereihamburg blog ist umgezogen!

redereihomepage

Hurra! Es ist vollbracht. Endlich kommt zusammen, was zusammen gehört. Nächtelang rumorte redereihamburg-Mitbegründer Sven Heine im Maschinenraum um den zerfletterten Internetauftritt unsere Lesereihe KAFFEE.SATZ.LESEN in eine neue Form zu bringen. Und es gelang!

Homepage und Blog sind jetzt vereint, das schwere, dunkle Layout der Homepage wich einem luftigen Design. Das Blog mit der Adresse https://redereihamburg.wordpress.com/ wurde in die neue Seite integriert. Bitte ändern Sie Ihre redereihamburg-Einträge in Ihren Blogrolls dementsprechend. Auch das redereihamburg Blog ist jetzt unter dieser Adresse zu finden:

www.redereihamburg.de

Die gewohnt umfangreichen Ankündigungen unsere Lesungen (mit Infos, Fotos und Links zu allen Autoren) werden künftig dort zu finden sei. Neben der Blogfunktion ist auch das Archiv mit umgezogen und endlich ist auch der Kaffee.Satz.Lesen-Fotoaccount prominent eingebettet: die photographische Dokumentation unserer Lesereihe durch verschiedene Photographen ist von beeindruckendem Niveau und lohnt den Besuch.

An dieser Stelle verabschieden wir uns und freuen uns auf ein Wiederlesen mit Ihnen unter der neuen Adresse.

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Katharina Faber zu Gast bei KAFFEE.SATZ.LESEN 53 im Oktober


Katharina Faber (Foto:bilgerverlag)

Zur 53sten Ausgabe des Hamburger Sonntagssalons für neue Literatur wird die Schweizer Autorin Katharina Faber ihren Bestseller »Fremde Signale« (bilgerverlag, Zürich) vorstellen; bei einem von derzeit nur zwei geplanten Live-Auftritten der Autorin in Deutschland. Ein Roman, in dem die Toten sprechen und an die Einzigartigkeit eines jeden Menschen erinnern: »Wir wollen nicht, dass man uns vergisst. Wir hatten Körper, Wünsche, Träume. Wir waren. Sind. In diesem Album sind wir. Weil es von uns erzählt.«
Ganz weltlich geht es im neuen Erzählband von Ina Bruchlos zu. In »Der Kampf der Mähdrescher«, der im Minimal Trash Art Verlag, Hamburg, erscheint, brilliert Bruchlos mit ihren hochkomischen Alltagsbeobachtungen. Mit stoischer Ruhe und nur scheinbarer Distanz zerlegt Bruchlos Alltag und Wirkung literarisch, präzise, witzig, überraschend.
Der Berliner Autor Martin Bartholmy lässt den Protagonisten seines neuen Buches »Mit Karl Napf durch Deutschland: Geschichten von Städten« ebenfalls genau hinsehen. Karl Napf bereist 25 Deutsche Städte, eine literarische Bestandsaufnahme des Deutschlands von heute, in der sich Alltägliches und Wundersames mischen. Natürlich war Karl Napf auch in Hamburg.
Musikalische Gäste sind diesmal Arne Nielsen und Stopher Secher, gemeinsam sind sie »der Büro«. Schriftsteller Arne Nielsen (»Donny hat ein neues Auto und fährt etwas zu schnell«, Liebeskind Verlag München) schreibt die deutschsprachigen Lieder der dänischen Zweimann-Pop-Band. Bei KAFFEE.SATZ.LESEN werden sie ihre „größten Hits zum Besten geben“.

redereihamburg e.V. präsentiert:

KAFFEE.SATZ.LESEN 53 im Oktober
„Signale“
mit
Katharina Faber | Ina Bruchlos | Martin Bartholmy| der Büro

Sonntag, 26. Oktober 2008,
16:00 Uhr, Baderanstalt, Hammer Steindamm 62
neben S-Bahnhof Hasselbrook
im Hinterhof, 5. Stock.
Einlass 15:00 Uhr

Informationen zu den Gästen im September:

Katharina Faber, *1952

Katharina Faber wurde 1952 geboren. 2002 erscheint ihr Roman »Manchmal sehe ich am Himmel einen endlos weiten Strand«, für den sie 2003 den Rauriser Literaturpreis für den besten deutschsprachigen Debütroman erhält. 2005 erscheint ihr Erzählband »Mit einem Messer zähle ich die Zeit«, und Katharina Faber erhält den Kunstpreis Zollikon. 2008 erscheint »Fremde Signale«, Katharina Fabers zweiter Roman.
Das Buch erzählt die Geschichte der drei jungen Toten Michail, Linette und Boris, die als Schutzengel ausgeschickt sind, über das Leben eines in den fünfziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts geborenen Mädchens zu wachen. Wenn die Toten als Schutzengel zu uns reden, tun sie das nicht in einer Sprache oder mit den Zeichen einer Sprache. Wenn sie warnen, werden sie oft nicht verstanden, weil die Signale, die sie uns übermitteln, fremde Signale sind.

»Ein sympathisches, stilles Buch über das aufreibende Leben der Toten.« Iris Radisch, DIE ZEIT

»Brillant … meisterhaft … erschütternd.« Simone von Büren, NZZ am SONNTAG

»Die Schweiz und Zürich sollten sich bewusst sein, was für eine großartige Autorin hier zuhause ist.« Hubert Winkels, Literaturkritiker (u.a. DIE ZEIT, Deutschlandfunk)

kfaber.ch
bilgerverlag.ch

Ina Bruchlos *1966

»Der Kampf der Mähdrescher« (Minimal Trash Art Verlag, Hamburg) heißt ihr mittlerweile dritter Erzählband, der jetzt im Hamburger Minimal Trash Art Verlag erscheint. Und wieder brilliert Bruchlos mit ihren hochkomischen Alltagsbeobachtungen, sieht genau hin, hört genau zu und denkt dann nach, denkt viel, denkt weit, denkt schnell. Wir dürfen mitfahren auf gedanklichen Achterbahnfahrten, die uns an Orte führen, die wir zu kennen glauben, aber so noch nicht betrachtet, so noch nicht bedacht haben. Der Kampf der Mähdrescher handelt vom Scheitern der Kommunikation. Mit stoischer Ruhe und nur scheinbarer Distanz zerlegt Bruchlos Alltag und Wirkung literarisch, präzise, witzig, überraschend.

ina-bruchlos.de

Martin Bartholmy *1965

lebt in Berlin und arbeitet als Journalist und Lektor. Schon 2005 begeisterte er das KAFFEE.SATZ.LESEN Publikum mit seiner Gedichtsammlung „Mein mittlerer Kochtopf“, jetzt ist sein Erzähl-Zyklus »Mit Karl Napf durch Deutschland: Geschichten von Städten« im Berliner Anikkänbrö & Knetemelk Verlag erschienen. Karl Napf bereist 25 Deutsche Städte, eine literarische Bestandsaufnahme des heutigen Deutschlands , in der sich Alltägliches und Wundersames mischen. Natürlich war Karl Napf auch in Hamburg.

k400.de

der Büro

Musikalische Gäste sind diesmal Arne Nielsen und Stopher Secher, gemeinsam sind sie »der Büro«. Schriftsteller Arne Nielsen lebt in Hamburg und hat bislang zwei erfolgreiche Erzählbände veröffentlicht, »Donny hat ein neues Auto und fährt etwas zu schnell« und »Buddeln, 1-3« (2006), beide Bücher im Liebeskind Verlag, München. Er singt und schreibt die deutschsprachigen Lieder der dänischen Zweimann-Elektropop-Schlager-Band, „damit ich vor die Tür komme, bis mein Roman fertig ist“.

myspace.com/derbuero

Weitere Informationen zur Lesereihe finden Sie im Internet unter:

redereihamburg.de

und

redereihamburg@tubuk.com

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Kleines Lesungswochenende in Hamburg mit Bar4.0 und dem KAFFEE.SATZ.LESEN Saissonauftakt

Noch einmal möchten wir an dieser Stelle auf das längst angekündigte Bloglesungswochenende in Hamburg, mit dem Saisonstart von KAFFEE.SATZ.LESEN hinweisen.
Gleich zwei Veranstaltungen bringen an diesem Wochenende Blogwelt und Lesebühne zusammen:

Los geht es am Samstagabend mit Bar4.0

Zum zweiten Mal laden die Veranstalter zur Hamburger Bloglesung Bar4.0 ins Javahouse in Hamburg. Aus ihren Blogs lesen an diesem Abend Isabo, Merlix, Kid37 und Herr Paulsen. Im Anschluss besteht natürlich reichlich Gelegenheit die gehörten Lesebeiträge ausgiebig zu besprechengießen.

Bar 4.0 Die Bloglesung
27.09.2008 / 20 Uhr / 5 Euro
Javahouse / Osterstrasse 4 / Hamburg

Am Sonntagnachmittag folgt dann der Auftakt zur neuen KAFFEE.SATZ.LESEN-Saison:

redereihamburg e.V. präsentiert:

KAFFEE.SATZ.LESEN 52 im September

„Neuauflage“

mit

Regy Clasen | Bov Bjerg | Jochen Reinecke | Alexander Rösler | Andreas Stichmann

Sonntag, 28. September 2008,
16:00 Uhr, Baderanstalt, Hammer Steindamm 62
neben S-Bahnhof Hasselbrook
im Hinterhof, 5. Stock.
Einlass 15:00 Uhr

KAFFEE.SATZ.LESEN, der Hamburger Sonntagssalon für neue Literatur, ist zurück aus der Sommerfrische. Gleich drei Gäste der Auftakt-Lesung zur neuen Saison haben neue Bücher dabei. Der Wahlberliner Bov Bjerg stellt „Deadline“ vor, seinen atemlosen Roman über Fristen und den allerletzten Abgabetermin im Leben. Alexander Röslers moderner Schelmenroman „Ich bin nur mal kurz mein Glück suchen. Neues vom Taugenichts“ schickt seinen Protagonisten auf eine hochkomische Reise von Frankfurt am Main bis Chicago. Andreas Stichmann veröffentlicht sein Erzähldebüt „Jackie in Silber“ beim Hamburger mairisch Verlag. In elf Erzählungen trifft der Leser auf einen Blick, der sich abseits der begangenen Wege ganz neu auf die Welt einlässt. Mit allen Folgen.
Der berliner Lesebühnenheld Jochen Reinecke begeisterte schon zweimal bei Kaffee.Satz.Lesen, er hat neue Geschichten im Gepäck. Und weil schöne Sprache nicht nur auf Papier zu finden ist, gibt es in der neuen Saison den Schwerpunkt Musik mit spannenden deutschsprachigen Musikern, Musikprojekten und Bands. Wir freuen uns sehr, dass wir zum Auftakt dieser Reihe Regy Clasen gewinnen konnten, die mit ihrem warmen Soul schon auf zwei Alben und einer Live-DVD begeisterte.

Informationen zu den Gästen im September:

Bov Bjerg


(Foto: privat)

*1965, Studium in Berlin und Amsterdam (Politologie, Linguistik) und am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Mitbegründer der Zeitschrift „Salbader“ und verschiedener Berliner Lesebühnen; Arbeiten für „Titanic“, »Merian« u. a. 2002 Deutscher Kabarettpreis, 2004 MDR-Literaturpreis. Sein Roman „Deadline“ ist im Mitteldeutschen Verlag erschienen. Sprachlich nuanciert und voller Geistesblitze präsentiert sich in „Deadline“ der Denkfluss einer derangierten Heldin von heute, die auf der Suche nach dem, was bleibt, bis zum Letzten geht.

bjerg.de

Jochen Reinecke


(Foto: privat)
*1971 in Wuppertal, wurde 2004 an einem Offenen Mikrofon der Berliner Lesebühne „Surfpoeten” mit dem Vorlesevirus infiziert und konnte sich seitdem nicht wieder davon kurieren. Er hat als offizieller Gast auf Berliner Lesebühnen knapp 60 Lesungen abgerissen. Jochen Reinecke gehört zum Autorenpool der Riesenmaschine, betreibt das Berlin-Weblog der Zeit Online und hat zusammen mit Klemens Polatschek das Weblog der FAS-Wissenschaftsredaktion aus der Taufe gehoben. Er tunkt gerne Krabbenbrot in Cola, weil das so schön knistert.

riesenmaschine.de
zeit.de/berlinjournal
http://planckton.de/

Alexander Rösler


(Foto: privat)

Alexander Rösler wuchs in den 70er Jahren in der hessischen Provinz auf, besuchte die nahe gelegene Gesamtschule und wurde beim Fußballspielen meist ins Tor gestellt. Heute lebt er als Neurologe und Familienvater in Hamburg. Bisher erschienen: „Man sieht sich“, Roman 1999 und aktuell: „Ich bin nur mal kurz mein Glück suchen. Neues vom Taugenichts“ im Arena Verlag.
Ein junger Mann beobachtet seinen Vater beim Rasenmähen, steht auf und geht. Er wandert über thüringische Wiesen, die ungeschoren davongekommen sind, hilft im Feierabendheim und verkauft Glück aus Eimern. Er erliegt einem armenischen Mädchen namens Anaid, folgt ihr nach Chicago und muss erklären, warum er aussieht wie ein Terrorist, aber das Gegenteil ist. Auf einem Containerschiff unter zypriotischer Flagge, mit deutschem Kapitän, polnischem Maschinisten und thailändischer Besatzung muss er in der Küche einspringen, weiß aber nicht, was er kochen soll. Nachts schreibt er alles auf.

Andreas Stichmann


(Foto: F.O. Heinrich)

*1983 in Bonn. Studiert seit 2005 am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. 2006 nahm er an der Endrunde des Berliner Open Mike teil. Längere Aufenthalte in Südafrika, die auch in seine Erzählungen eingeflossen sind. „Jackie in Silber“ ist seine erste eigenständige Veröffentlichung.
Held sein! Darum geht es doch. Dass Helden scheitern, ist der Lauf der Dinge. Sie bleiben zurück im trostlosen Hawaiihemd, im eigentlich doch nicht so glamourösen Silberkleid. Andreas Stichmanns Helden aber laufen im Scheitern zur Höchstform auf.
Seine Texte sind klar, ohne einfältig zu sein. Sie schillern an ungewohnten Stellen. Sie haben angenehm greifbare Ecken. Sie sind witzig, ohne mit dem Humor zu wedeln. „Jackie in Silber“ ist im Hamburger mairisch Verlag erschienen.

„Andreas Stichmann hat nicht einfach ein Buch geschrieben – er hat eine Rakete gebaut!“ Thomas Pletzinger

Andreas Stichmann@mairisch

Regy Clasen


(Foto: Sebastian Schmidt)

Die Sängerin wurde 1971 in Hamburg geboren. 2000 produzierte sie mit „So nah“ ihr erstes eigenes Album. Längst ist sie kein Geheimtipp mehr, mit ihrer warmen Stimme, den intelligenten Texten und einer an Rhythm ’n’ Blues und Soul angelehnten Musik. 2004 folgte ihr zweites Album „Wie tief ist das Wasser“und 2006 die Live-DVD „Regy Clasen Live im Schmidt-Theater“. 2005 beteiligte sie sich mit dem Song „Heimlich zur Nacht“ an dem Projektalbum „Ich träume so leise von Dir“ mit Texten der Dichterin ElseLasker-Schüler. Neben Auftritten mit ihrer eigenen Band singt sie im Background von Stefan Gwildis und arbeitet mit anderen Musikern wie z. B. Bernd Begemann zusammen. Regy Clasen wird für Kaffee.Satz.Lesen ein Unplugged-Set am Klavier spielen.

regyclasen.de

Weitere Informationen zur Lesereihe finden Sie im Internet unter:

redereihamburg.de

redereihamburg@flickr.com

redereihamburg@tubuk.com

redereihamburg@wordpress

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Ina Bruchlos: „Donalds Haus“, Ausstellung & Lesung

Die Autorin Ina Bruchlos begeisterte schon mehrfach das KAFFEE.SATZ.LESEN-Publikum mit ihren komisch-hintergründigen Alltagsbetrachtungen. Im Oktober (So. 26.10.) wird Sie Ihr neues Buch Der Kampf der Mähdrescher (Minimal Trash Art Verlag, Hamburg) bei uns vorstellen.

Ina Bruchlos ist aber auch Künstlerin und am Donnerstag, den 4. September, startet um 20:00 Uhr Ihre neue Ausstellung „Donalds Haus-Bilder“ im projekthaus, U.FO Kunstraum, Bahrenfelder Str. 322 in Hamburg-Altona.

Die Ausstellung ist vom 5.-20.09 jeweils Mi-Fr bis 19:00 Uhr geöffnet und Sa von 13:00-16:00 Uhr.

Lesung
Im Rahmen der Ausstellung wird es am Sonntag, den 14.09. um 16:00 Uhr eine Lesung aus Ina Bruchlos neuem Erzählband geben.

www.ina-bruchlos.de

www.projekthaus-hh.de/

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Finn-Ole Heinrich: Heimat Huckepack


(Foto: pipeup)

„Coffee to go, eine Plattensammlung in der Hosentasche und mit zweihundert Menschen per Funk verbunden. Ich sitze in meinem Büro zwischen Hamburg und Berlin oder München oder Kiel, Nichtraucherabteil, eine Mutter mit Kind neben mir. Alle Gedanken der letzten drei Jahre, alle Briefe, alle Arbeiten, alle kleinen Nachrichten auf einem Memorystick so groß wie zwei Kaugummis. Ich hab die Heimat huckepack, denke ich.“

Heimat Huckepack“, Finn-Ole Heinrich)

Der Autor Finn-Ole Heinrich ist viel unterwegs. Seit dem großen Erfolg seines 2005 erschienenen Debüts „die taschen voll wasser“ ist er beinahe ununterbrochen auf Lesetournee, zuletzt mit seinem großartigen Roman „Räuberhände“ (beide Bücher: mairisch Verlag, Hamburg).

Wohin er auch hinkommt, online ist immer, das Internet verbindet.
Alle und alles erreichbar, lesbar, hörbar, sehbar. Das Netz als digitale Heimat?

In Zusammenarbeit mit dem Literaturhaus Bremen startet heute Finn-Ole Heinrichs Projekt „Heimat Huckepack“. Drei Monate lang dokumentiert der Autor, Filmemacher und Künstler „Unterwegssein“ auf der digitalen Heimat einer Internetseite. Texte, Nachrichten, Fotos, filmische Portraits – die Dokumente einer Reise werden ständig aktualisiert, ein Newsletter läd zum lückenlosen mitreisen, die Blog-Funktion zum kommunizieren ein.

Schon jetzt gibt es auf der Seite ein paar bemerkenswerte, filmische Portraits zu sehen, zum Beispiel die Begegnung mit Herrn Possalla, der auf hannoveranischen Kinderspielplätzen für Recht und Ordnung sorgt, oder die Geschichte von Michael und seinem Deal mit Gott.

Drei Monate unterwegs. Die Reise startet hier:

heimathuckepack.de

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